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Samtgemeinde Rodenberg IGS-Oberstufe hat Priorität
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg IGS-Oberstufe hat Priorität
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00:16 13.08.2016
Sabine Tatge (links) und Elke Herger mit dem Kreisvorsitzenden Richard Wilmers. Kleines Bild: Klaus Falkenhain. Quelle: gus
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SAMTGEMEINDE RODENBERG

Sabine Tatge, Klaus Falkenhain (beide aus Rodenberg) und Elke Herger (Reinsdorf) wollen in den Samtgemeinderat. Tatge und Falkenhain haben es auch auf Sitze im Stadtrat und darüber hinaus im Kreistag abgesehen. Tatge hat bereits eine Zeit als Samtgemeinderatsmitglied hinter sich.

Inhaltlich will sie der Schulpolitik viel Raum geben. Vor allem, dass die zusätzliche IGS-Oberstufe nach Rodenberg und nicht nach Rinteln kommt, ist ihr ein Anliegen. Die Deisterstadt habe ein ausreichend großes Einzugsgebiet dafür. Außerdem wachse die Bevölkerung in Rodenberg und Nenndorf wegen der vielen gut laufenden Neubaugebiete weiter an.

Beim Südlink wollen die WIR-Kandidaten weiterhin dafür kämpfen, dass das Kabel – so es denn durch Schaumburg verlegt werden muss – unter die Erde kommt. Hinsichtlich drohender 200-Meter-Windräder sieht sich die Gruppe auf einer Linie mit der Hülseder Bürgerinitiative Gegenwind. Solche Bauwerke verschandelten die Landschaft, außerdem gingen Gesundheitsgefahren von ihnen aus.

Tempo 70 an der B442

Volle Unterstützung sagen die WIR-Bewerber den Bürgerinitiativen (BI) gegen Lärm auf der K61 und der B442 bei Messenkamp zu. Wer auf dem Land wohne, müsse es sich nicht gefallen lassen, dass seine Lebensqualität von Motorrädern, Lastwagen und Autos so empfindlich beeinträchtigt werde. Daher müsse beispielsweise Tempo 70 an der B442 ausgeschildert werden.

Tatge, die selbst eine Wohnung an Flüchtlinge vermietet hat, will darüber hinaus an der Integration von Asylbewerbern feilen. Die Tätigkeit der Sozialarbeiter sei in Rodenberg gut und müsse weiter finanziert werden. Doch es sei wichtig, dass auch genug Wohnungen in angemessener Größe statt Sammelunterkünften verfügbar sind.

Ein WIR-Ziel ist die Verbesserung des Nahverkehrsangebots. Es gibt immer weniger Buslinien, moniert Herger. Auf Kreisebene müsse zudem die Einführung des GHV-Großraumtarifs beschleunigt werden.gus

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