Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
In Feuerwehrhäusern „gären Fakten“

Wünsche der Brandbekämpfer In Feuerwehrhäusern „gären Fakten“

Erst sind es nur Lyhren und Pohle gewesen. Dann kamen Wünsche aus Soldorf und Messenkamp. Nun regen sich auch in Apelern und Feggendorf Forderungen: Die Feuerwehrgerätehäuser sind für die großen Fahrzeuge und die zugleich unterzubringende Ausrüstung offenbar zu klein.

Voriger Artikel
100000 Euro für Lauenauer Halle
Nächster Artikel
Ein Genuss in jeder Hinsicht

Samtgemeinde Rodenberg. Während in Lyhren und Pohle auch andere Gründe bei den Ausbauwünschen der jeweiligen Wehren eine Rolle spielen, hat der Antrag der Soldorfer Brandbekämpfer weitere Initiativen ausgelöst. Wie wiederholt berichtet, klagen die Verantwortlichen am Salzbach über Unfallgefahren in ihrer kleinen Garage, weil die Fahrzeugtüren beim Öffnen an die Wand schlagen würden und die Einsatzkleidung Auspuffgasen ausgesetzt sei.

 „Das Problem haben wir auch“, erklärte Messenkamps Ortsbrandmeister Tobias Komossa bereits vor Jahresfrist. Er verwies zudem auf die behelfsmäßige Unterbringung des Kleinbusses unter einem Carport.

 Nun hat Apelerns Ortsbrandmeister Andreas Kölle ausgeholt: „Auch wir beanspruchen die Trennung von Einsatzsachen und Fahrzeughalle.“ Momentan stehen beide Autos in dem großen Gebäude, das keine Absauganlage besitzt. An den Wänden lagern Ausrüstungsgegenstände sowie Kombis, Jacken, Helme und Schuhe. „Das würde wohl auch die Feuerwehrunfallkasse als bedenklich einstufen“, glaubt der Ortsbrandmeister. Sein Vorschlag: Die benachbarten Garagen sollten versetzt und damit Platz für einen Anbau geschaffen werden, der die Uniformen aufnimmt. „Wir fordern doch nichts Extravagantes“, machte er deutlich, „nur zweckmäßig soll es sein.“

 Fast zeitgleich machte sich am Wochenende bei den Feggendorfer Brandbekämpfern Lauenaus Bürgermeister Wilfried Mundt zum Befürworter von Maßnahmen im Gerätehaus seines Heimatortes: „Als Samtgemeinderatsherr bekomme ich dauernd Vorlagen über den räumlichen Zustand anderer Wehren. Und dann vergleiche ich das mit unseren Gegebenheiten.“ Auch in Feggendorf sei die Unterbringung kaum mit Unfallverhütungsvorschriften vereinbar.

 Der anwesende Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla räumte in seinem Grußwort ein, dass „manche Fakten gären“. Er erwarte aber aus dem extern aufzustellenden Feuerwehrbedarfsplan eindeutige Hinweise für die weitere Diskussion. Danach werde „das Feuerwehrwesen noch besser strukturiert“ sein. Für ihn sei jedoch klar: „Alle Wehren haben ihre Existenzberechtigung.“  nah

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg