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Ja zum „Tal der Süntelbuchen“

Harte Kriterien sind zu erfüllen Ja zum „Tal der Süntelbuchen“

Der Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr der Samtgemeinde Rodenberg hat sich dafür ausgesprochen, dass sich die Kommune am Projekt „Tal der Süntelbuchen“ beteiligt.

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Wegen ihres Wuchses heißen Süntelbuchen auch „Krüppelbuchen“.

Quelle: gus

Samtgemeinde Rodenberg. Außerdem sollen dies die Einheitsgemeinde Münder und die Samtgemeinde Nenndorf tun. Ziel ist die interkommunale Zusammenarbeit.
Das „Tal der Süntelbuchen“ soll ein Leader-Projekt werden und den Tourismus ankurbeln, erklärte Ausschussvorsitzender Rudolf Zerries (Grüne), wobei unter Tourismus nicht Besuche mehrköpfiger Familien zu verstehen seien. Vielmehr gehe es darum, beispielsweise Besucher aus der Region Hannover anzulocken.

Mit dem „Tal der Süntelbuchen“ wollen die Initiatoren einen Teil der Geschichte der Region zwischen Bad Münder und Bad Nenndorf konservieren, denn dort ist der Baum mit der knorrigen Gestalt einst flächendeckend verbreitet gewesen, dann aber nahezu ausgerottet worden. Zwischen beiden Kurstädten ist ein ausgeschilderter Pfad geplant, der die verbliebenen Süntelbuchen und neu zu pflanzende Exemplare miteinander verknüpft.

Wichtige Standorte sind die älteste „Krüppelbuche“ im Lauenauer Volkspark und das Arboretum bei Nettelrede. Obwohl die Tage der Lauenauer Buche wegen ihres Pilzbefalls gezählt sind. Auch die Süntelbuchenallee im Bad Nenndorfer Kurpark könnte eine Station sein, ebenso Feggendorf und Hülsede. Die Gemeinde Messenkamp hat ebenfalls Interesse signalisiert, junge Buchen zu pflanzen, um in den Pfad integriert zu werden.

In einem umfangreichen Vortrag erklärte Jochen Rothe, der Initiator des Projekts, dass der Pfad von Bad Münder bis nach Bad Nenndorf und auf anderer Strecke wieder zurück nach Bad Münder führen soll. 50 Kilometer könnte die Streckenlänge betragen. Um in den Genuss von Leader-Geld zu kommen, seien jedoch harte Kriterien zu erfüllen, wobei der kreisübergreifende Aspekt für eine Förderung spreche. Die Gestaltung der Hinweisschilder für die einzelnen Standorte muss abgestimmt werden, sodass ein einheitliches Design mit Wiedererkennungswert entsteht, so Rothe.

Zerries warb für eine Grundsatzentscheidung aller drei in Rede stehender Kommunen, das Projekt zu unterstützen.
In einem Schreiben an den Initiator hat Bad Münders Bürgermeister, Hartmut Büttner, bereits sein Wohlwollen signalisiert, so Rothe. Der Baum-Experte berichtete außerdem von einer positiven Stellungnahme des früheren Nenndorfer Bürgermeisters, Bernd Reese. In Nenndorf wolle er bei Reeses Nachfolger, Mike Schmidt, in Kürze erneut vorsprechen. Über die Kosten wurde in Rodenberg nichts gesagt.

Für das Leader-Programm der EU bereitet der Landkreis Schaumburg die erneute Teilnahme vor. Zu den Kommunen, die Interesse an entsprechenden Förderprojekten bekundet haben, zählen auch die Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg.  gus

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