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KGS-Zuschuss wird gekürzt

Samtgemeinde Rodenberg gegen "Schülertourismus" KGS-Zuschuss wird gekürzt

Der Wirtschaftsausschuss der Samtgemeinde Rodenberg hat sich am Donnerstagabend für eine Kürzung des Transportzuschusses zur KGS Bad Münder ausgesprochen. Eltern sollen künftig 28 Euro pro Monat selbst zahlen.

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Samtgemeinde Rodenberg. Mehrere Dutzend Eltern waren zur Sitzung gekommen, um für ihre Interessen zu werben. Auslöser der Debatte ist der große Ansturm von Kindern aus der Samtgemeinde auf die KGS. Als „Fluch der guten Tat“ bezeichnete Samtgemeindebügermeister Georg Hudalla die Entwicklung. Die Kommunen zahlten bereits viel Geld für die Schulen innerhalb der Kreisgrenzen. Der Transport der aktuell 62 Schüler, die die KGS besuchen, koste allein 110.000 Euro.

 Ralf Mahnert vom Schulamt erläuterte, dass der Kreis ab der 7. Klasse kostenlosen Schülertransport bei einer Entfernung von mindestens drei Kilometern gewährleistet. Besuchen Schüler Lehreinrichtungen außerhalb der Kreisgrenzen, zahle der Landkreis einen Zuschuss von maximal 1051 Euro pro Jahr, den Transport müssen die Eltern dann selbst organisieren.

 Laut Mahnert wählten manche Eltern anfangs den Weg zur KGS, weil sie keinen Platz an der IGS Rodenberg bekamen, woraufhin die Samtgemeinde ein Taxiunternehmen bezahlte, um die Schüler zu transportieren.

 Den Kreis-Zuschuss strich die Samtgemeinde ein, um diesen mit den eigenen Kosten zu verrechnen. Jetzt, so Mahnert, wolle der Kreis direkt mit den Eltern abrechnen. Die Höhe des Zuschusses bleibe gleich. Also sei es Sache der Samtgemeinde, wie sie künftig verfahren möchte.

 Auf Nachfrage Erhard Steeges (CDU) sagte Mahnert, dass wegen sinkender Schülerzahlen in wenigen Jahren fast alle Schüler aus der Samtgemeinde an der IGS Rodenberg unterrichtet werden könnten, was den „Run“ auf die KGS drosseln könne. Er betonte, Regelschulen seien die IGS und das Gymnasium Bad Nenndorf.

 Ein Vorschlag lautete, den bereits angemeldeten Schülern den Transport weiterhin zu finanzieren, doch ab dem nächsten Schuljahr nichts mehr zu zahlen. Die Eltern bekämen dann die 1051 Euro vom Kreis – mehr nicht. Die zweite Alternative: Der Anteil der Samtgemeinde pro an der KGS angemeldetem Kind wird von monatlich 55 auf 27 Euro reduziert, den Rest tragen die Eltern. Neu angemeldete Kinder erhalten nur den Kreiszuschuss. So votierte der Ausschuss. gus

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