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Kein Schutt mehr auf Friedhöfen

Angehörige fortan selbst in der Pflicht Kein Schutt mehr auf Friedhöfen

Angehörige von Verstorbenen, die auf den Friedhöfen der Samtgemeinde Rodenberg ruhen, müssen fortan selbst dafür sorgen, dass Fundamente und Einfassungen von Gräbern nach Ablauf der Liegezeiten verschwinden.

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 Unansehnlich: Der Abfallplatz auf dem Lauenauer Friedhof.

Quelle: gus

Samtgemeinde Rodenberg. Untersagt wird fortan das Ablegen von Grabsteinen, Betonstücken und anderem Bruchmaterial auf den Ruhestätten. Grundsätzlich ging es bei der entsprechenden Debatte im Friedhofsausschuss um die Frage, ob überhaupt noch Ablagestellen für Steine und Fundamentreste auf den Friedhöfen vorgehalten werden sollen. Derzeit gibt es diese Stellen, doch sie sind regelrechte Schandflecken – darüber herrschte Einigkeit im Ausschuss.

 In Lauenau ist die Situation besonders frappierend, denn der Steinhaufen, wo der Schutt von den Gräbern landet, befindet sich auf einem äußerst unansehnlichen Friedhofsabschnitt mit zwei Containern und einer wenig charmanten Holzbutze. Im Hintergrund ist die Rückseite einer Firmenhalle zu sehen. Der Ausschuss entschied sich dafür, dass es künftig den Angehörigen übertragen werden soll, die Gräber nach Ablauf der Liegezeiten (in der Regel 30 Jahre) abzuräumen. Befinden sich dort schwere Steine und tiefe Fundamente, so muss der betreffende Privatmann ein Unternehmen beauftragen, sollte er nicht selbst in der Lage sein, Beton und Steine zu entfernen. Dies soll in der Friedhofssatzung nun so formuliert werden – für alle Ruhestätten der Samtgemeinde.

 Das Auffüllen der abgeräumten Grabstellen bleibt demnach aber eine öffentliche Auflage. Dies würde jeweils der Bauhof erledigen. Mit der neuen Praxis wollen die Politiker erreichen, dass niemand mehr Steine und Betonbruchstücke auf den Friedhöfen ablegt. Denn dies geschah bisher, weil keine eindeutige Regelung bestand, sodass mancher alter Grabstein an den Ablagestellen zurückblieb. Dort befinden sich auch Behältnisse für alte Kränze und anderen Grabchmuck.

 Diese Plätze bleiben ansonsten unverändert – auch die Holzbutze in Lauenau bleibt stehen. CDU-Ratsherr Börries von Hammerstein regte an, dass die beiden Container in Lauenau zumindest von der jetzigen Stelle wegbewegt werden. Mitten auf dem Friedhof machten diese sich nicht gut. Eine Empfehlung wurde aber nicht ausgesprochen.  gus

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