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Kollegialer Kampf

Grundschulen der Samtgemeinde Rodenberg fordern Investitionen Kollegialer Kampf

Im Schulausschuss haben die Rektoren der Grundschulen Lauenau und Rodenberg, Detlef Jelitto und Uwe-Jens Eberhardt, nachdrücklich, aber trotzdem kollegial um die Belange ihrer Schulen gekämpft.

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Die Grundschule Rodenberg soll im Jahr 2016 weiter modernisiert werden. Die Samtgemeinde könnte bis zu 50000 Euro in diesen Standort und dessen Außenstelle Apelern investieren.

Quelle: gus

Samtgemeinde Rodenberg. Wie im vergangenen Jahr kam die Grundschule Lauenau schlechter weg, doch dies begründeten die Politiker mit dem inzwischen herrschenden Größenunterschied: In Rodenberg samt Außenstelle Apelern werden 30 Prozent mehr Schüler betreut.

Jelitto forderte, dass die Investitionen für die Grundschule Lauenau gegenüber den eingangs geplanten 8000 Euro aufgestockt werden. Der Rektor wünscht sich die Schaffung eines Computerraumes, doch die 8000 Euro dürften nur für den Kauf der technischen Geräte ausreichen. Der Raum aber auch eingerichtet werden.

Für die Grundschule Rodenberg stehen Investitionen in Höhe von 35000 Euro im Etatentwurf. Eberhardt sagte, es werden unter anderem weitere interaktive Tafeln und neues Mobiliar benötigt. Außerdem müssen in Rodenberg noch Turngeräte für den Sportunterricht in der sanierten Jagdgarten-Halle angeschafft werden. Dafür stehen noch einmal 15000 Euro bereit.

Jelitto schlug vor, 15000 Euro für „seinen“ PC-Raum einzuplanen, was möglicherweise zu hoch gegriffen sei, wie der Rektor einräumte. Ausschussvorsitzender Karl-Minne Braaksma (SPD) plädierte für 13000 Euro. Uwe Märtens (SPD) und Carlo de Rooij (CDU) forderten eine sorgsame Planung, damit die Grundschule Geräte bekommt, die zumindest für einige Jahre technisch ausreichend sind.

Mit diesen 13000 Euro läge die Samtgemeinde aber über den 40000 Euro, die sich die Kommune als Obergrenze für Anschaffungen von Grundschulinventar gesetzt hatte. Dennoch beließen die Ausschussmitglieder die 35000 Euro für Rodenberg unbeschnitten und verwiesen an die noch folgenden Beratungen in den übrigen Samtgemeindegremien. Die Überschreitung ist möglicherweise diesmal tolerabel, weil noch ein Haushaltsrest von 9000 Euro aus dem Jahr 2015 übrig ist.

Die 15000 Euro für die Sportgeräte stehen sozusagen außer der Reihe zur Debatte, weil die Sporthallensanierung in 2015 beendet worden war und dort kaum Sportgeräte vorhanden sind. Der Landkreis hatte nach der Übertragung des Gebäudes an die Stadt Rodenberg seine Gerätschaften mitgenommen.

Jetzt stellt die Doppelnutzung durch Grundschule und Förderschule vormittags sowie durch die SG Rodenberg zu den übrigen Zeiten ein gewisses Problem dar. Denn Verein und Schulen müssen ihren jeweiligen Bedarf an Geräten miteinander verabreden. Die Grundschule hat bereits eine mit der Förderschule abgesprochene Liste eingereicht. Eine Abstimmung mit der SGR ist offenbar bislang nicht erfolgt, zumindest konnte die Verwaltung dazu keine Ergebnisse mitteilen. gus

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