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Kommandowagen und Helme neu

Samtgemeinde Rodenberg Kommandowagen und Helme neu

Zum Jahresende kommt noch einmal Bewegung ins hiesige Brandschutzwesen: Die Samtgemeindefeuerwehr hat in dieser Woche ein neues Kommandofahrzeug in Betrieb genommen. Außerdem sind 120 neue Helme für die aktiven Atemschutzgeräteträger eingetroffen.

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SAMTGEMEINDE RODENBERG. Das Kommando-Auto wird entweder von Gemeindebrandmeister Jens Löffler oder von einem seiner Stellvertreter, Tobias Komossa oder Bastian Schulz, gesteuert. Es dient ihnen dazu, direkt von Zuhause Einsatzorte zu erreichen. Denn dies mit den eigenen Privatwagen zu tun, wäre nicht zumutbar, schließlich wird die Einsatzkleidung vor Ort schmutzig.

Zudem wäre der Gemeindebrandmeister in einem Zivilauto nicht als Mitglied der Feuerwehr zu erkennen. Hinzu kommt, dass speziell die Einsätze auf den Autobahnen nicht ungefährlich sind.

Das neue Fahrzeug rollt an die Stelle eines Vorgängermodells, das nach etwa 20 Jahren in Dienst ausrangiert werden musste. Damit waren gute Erfahrungen gemacht worden, wie Feuerschutzausschuss-Vorsitzender Klaus-Werner Volker betont. An der Notwendigkeit eines solchen Wagens hat es nie einen Zweifel gegeben, fügt Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla hinzu.

Es handelt sich um einen hellroten Pkw der Marke Ford, der nach Angaben Löfflers mit einer Standardausstattung daher kommt. Der 120-PS-Motor wird mit Benzin betrieben – der Feuerschutzausschuss war zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Dieselfahrzeug wegen der meist doch eher kurzen Wege wenig sinnvoll gewesen wäre.

Tests bestanden

An dem Wagen mussten Elemente wie der Blaulichtbalken auf dem Dach und ein Digitalfunkgerät nachgerüstet werden. Jetzt folgt noch die Ausstattung mit einem Notfallrucksack, einem Erste-Hilfe-Set und einigen Pylonen.

Die 120 Helme reichen aus für alle Atemschutzgeräteträger. Deren Kauf war nötig geworden, weil die alten Kopfbedeckungen nicht mehr der Norm entsprachen und daher unzulässig geworden waren. Die Verteilung an die Ortsfeuerwehren erfolgt in Kürze.

Ein Vorteil ist, dass die neuen Helme nicht mehr aus elektrisch leitendem Metall, sondern aus Kunststoff bestehen. Außerdem gibt es keine Atemlöcher mehr an den Seiten. Die Feuerwehren hatten zwei Modelle in Workshops ausprobiert und sich nach intensiven Tests für das jetzt vorliegende entschieden.

Beide Anschaffungen sind in gutem Einvernehmen über die Bühne gebracht worden, wie Volker betont. Verwaltung, Politik und Feuerwehr hätten gut kooperiert. Auch die Kosten wurden eingehalten: Für das Kommandofahrzeug standen 20000 Euro im Haushalt der Samtgemeinde, für die Helme waren es 30000 Euro. Beschlossen worden waren die Käufe bereits Ende 2016. Doch speziell bei den Helmen hat es Lieferprobleme gegeben. Löffler zufolge liegt dies daran, dass derzeit sämtliche Feuerwehren neuen Kopfschutz benötigen. Dem Autokauf wiederum waren intensive Verhandlungen vorausgegangen, wobei Löffler große Hartnäckigkeit bewiesen habe, betonte Komossa.  gus

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