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Krippe: Alles unter ein Dach

Neuer Standort-Vorschlag Krippe: Alles unter ein Dach

Nicht nur die jüngst veröffentliche Bevölkerungsstatistik hat es deutlich gemacht: Die Samtgemeinde Rodenberg wächst. Um einen möglichen Engpass im Bereich der Kinderkrippenplätze zu umgehen, sollen zeitnah zwei entsprechende Einrichtungen entstehen.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Samtgemeinde Rodenberg. Nachdem die Sozialdemokraten in Lauenau sowie SPD und WGR in der Deisterstadt bereits ihre Vorschläge hinsichtlich möglicher Standorte eingereicht hatten, haben sich nun auch die Christdemokraten eingeschaltet. „Die Verwaltung strebt den Bau zweier Einrichtungen an“, sagt Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla.

„Immer mehr Mütter wollen arbeiten“

„Wir gehen davon aus, dass im Bereich Krippe eine deutliche Nachfragesteigerung zu erwarten ist“, so der Verwaltungschef weiter. Genaue Planungen seien jedoch schwierig. Im Gegensatz zu Kindergärten, die 95 bis 100 Prozent der Jungen und Mädchen der Samtgemeinde besuchen, geht längst nicht jedes Kind in die Krippe. Allerdings steige der Bedarf. „Immer mehr Mütter wollen arbeiten“, weiß Hudalla. Insgesamt 60 Plätze sollen entstehen, von denen jeder mit jeweils 12000 Euro vom Land gefördert werden könnte – sollten die Krippen schnell gebaut werden.

Bisher waren zwei Standorte für die Kitas im Gespräch: in Lauenau – unweit der Gartenstraße, in direkter Nachbarschaft zur bestehenden Betreuungseinrichtung „Rappelkiste“ – und neben dem Hotel Stockholm in Rodenberg. Für die Christdemokraten derDeisterstadt ist nach Worten des Ortsverbandvorsitzenden, Erhard Steege, aber ein anderer Standort wesentlich sinnvoller als die ehemalige Gastronomie.

Grundstück ist im Besitz der Kirche

Denn der CDU schwebt vor, den Kindergarten Grover Straße um die Kapazität von zwei Krippengruppen zu erweitern. Dafür soll dort „im Sinne geringer Kosten“ das Gebäude der Kinderkrippe Leimkaute identisch errichtet werden, wie es im Antrag der CDU heißt. Das entsprechende Grundstück ist im Besitz der Kirche, welche „vermutlich keine Einwände“ gegen das Vorhaben haben werde.

Als großen Vorteil gegenüber dem Stockholm benennt Steege, dass an der Grover Straße ein gemeinsamer Komplex entstehen würde und so die gesamte Kinderbetreuung mit Krippe und Kindergarten „unter einem Dach“ wäre. Ferner sei die Betreuungseinrichtung zentral gelegen, und der zu erweiternde Personalbestand werde etwa die Möglichkeit einer höheren Flexibilität der Abholzeiten im Nachmittagsbereich mit sich bringen.  js

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