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Samtgemeinde Rodenberg Langfristige Lösungen in Sicht
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Langfristige Lösungen in Sicht
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00:17 28.01.2017
Symbolbild Quelle: Archiv
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Lauenau/Rodenberg

Nach Angaben von Pressesprecherin Bianca Schöneich sind für beide Lehreinrichtungen Lösungen gefunden worden, die nach Möglichkeit langfristig bestehen bleiben sollen. Demnach übernimmt Nadine Watzlawczyk, derzeit noch an der Berlin-Schule in Bad Nenndorf tätig, den Leitungsposten in Lauenau, der seit 1. August 2016 vakant ist. Sie beerbt damit Detlef Jelitto, der 14 Jahre Leiter der Albert-Schweitzer-Schule gewesen war und im Sommer vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet worden ist. In der Zwischenzeit hatte Konrektorin Gertrud Hüther die kommissarische Leitung übernommen.

Sarah Schultz-Zapke übernimmt in Rodenberg

In Rodenberg wird künftig Sarah Schultz-Zapke das Sagen haben. Sie unterrichtet derzeit noch an der Grundschule am Castrum in Gehrden. Damit hofft die Landesschulbehörde, Kontinuität in Sachen Rektorenposten zu schaffen. Denn Schultz-Zapke ist bereits die vierte Grundschulleiterin in den vergangenen acht Jahren in der Deisterstadt.

2009 hatte Elke Bode dort die Schulleitung übernommen. Als jene nach schwerer Krankheit Anfang 2013 starb, übernahm Konrektorin Birgit Köhne die kommissarische Leitung, bis Uwe-Jens Eberhardt Anfang 2014 als neuer Rektor der Julius-Rodenberg-Schule präsentiert wurde. Mitte 2016 wechselte dieser allerdings überraschend an die Landesschulbehörde (wir berichteten) – wieder übernahm Köhne vorübergehend die Geschäfte der Schule und gibt sie nun in die Hände von Schultz-Zapke.

Besetzung formell noch nicht abgeschlossen

Doch warum werden wieder nur kommissarische Schulleitungen eingesetzt, wenn doch solche schon an den Lehreinrichtungen vorhanden waren? Schöneich begründet dieses Vorgehen damit, dass die Stellenbesetzungsverfahren für die beiden Grundschulen zwar formal noch nicht abgeschlossen sind, Watzlawczyk und Schultz-Zapke jedoch die Kandidaten seien, die bei erfolgreichem Abschluss des Prozesses als langfristige Lösung vorgesehen sind.

„Es könnte beispielsweise noch ein Konkurrentenklage-Verfahren folgen“, so die Pressereferentin. Etwa dann, wenn sich ein Mitbewerber ungerecht behandelt beziehungsweise gewertet gefühlt hat.

Erfahrungsgemäß gibt es auf Grundschulleiterstellen aber nicht gerade einen Bewerberansturm. Erst recht nicht im ländlichen Raum. js

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