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Samtgemeinde Rodenberg Mehrere Einbrüche binnen weniger Wochen
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Mehrere Einbrüche binnen weniger Wochen
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00:19 17.12.2017
Samtgemeinde Rodenberg

Seit Ende November kam es zu acht Einbrüchen in Rodenberg, Lauenau und Apelern, die der Polizei Bad Nenndorf angezeigt worden sind. Der Tathergang war in allen Fällen in etwa gleich: Durch Fenster oder Türen – meist an rückwärtigen Gebäudeseiten drangen Unbekannte in die Häuser ein. Bei einem Fall, der sich in der Nacht zum 8. Dezember an der Straße Am Sportplatz in Apelern ereignete, hatten die Eindringlinge beispielsweise eine Terrassentür aufgehebelt.

Erbeutet haben die Täter mal mehr, mal weniger Diebesgut. Laut einem Polizeisprecher hatten sie es offenbar gezielt auch Schmuck und Bargeld abgesehen. Die Einbrecher konnten noch in keinem der Fälle ermittelt werden. Auch gewinnbringende Zeugenhinweise seien Mangelware gewesen.

„Die Täter haben bei der früh einsetzenden Dunkelheit derzeit leichtes Spiel, sich zum Beispiel hinter eine Hecke zu verstecken, wenn sich ein Auto nähert“, erklärt der Sprecher des Nenndorfer Kommissariats. Daher sollten die Hausbewohner dringend auf Einbruchschutz achten. Das kann bereits damit anfangen, dass sie ihre Gebäude in einigen Räumen beleuchtet lassen, wenn sie unterwegs sind.

Nachbargrundstück beobachten

Tipps zum Einbruchschutz gibt die Polizei auch auf Anfrage von Bürgern. Auf dem Sektor sind zuletzt viele Neuerungen aufgekommen, die der Polizeikontaktbeamte Jürgen Henze bereits in den SN vorgestellt hat. Beispielsweise Leuchten, die laufende Fernsehgeräte imitieren. Die KfW-Bank bietet zudem seit kurzer Zeit Förderprogramme an, die finanzielle Zuschüsse für bauliche Investitionen mit Blick auf Einbruchschutz versprechen.

Der Polizei würde es darüber hinaus helfen, wenn die Bürger derzeit bewusst in den Abendstunden ein Auge auch auf Nachbargrundstücke haben. Außerdem können auch tagsüber verdächtige Beobachtungen gemacht werden – beispielsweise, wenn Menschen angetroffen werden, die in der Umgebung fremd sind. „Es kann schon helfen, solche Personen einfach mal anzusprechen und zu fragen: Was machen Sie denn hier?“, sagt der Polizeisprecher. Denn dies schrecke potenzielle Täter ab, wenn sie gerade Wohnobjekte ausspähen.

In jedem Fall sei es ratsam, der Polizei verdächtige Wahrnehmungen umgehend mitzuteilen. „Lieber einmal mehr anrufen als einmal weniger“, so der Sprecher des Nenndorfer Kommissariats. Wenn dann Streifenwagen zu den genannten Orten geschickt würden, könne dies Einbrecher vertreiben. gus