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Neue Schwalbenpaten gesucht

Nabu Rodenberg Neue Schwalbenpaten gesucht

Buchstäblich alle Hände voll zu tun hat der Naturschutzbund (Nabu) Rodenberg in diesen Tagen. Helfer sammeln bei Wind und Wetter Molche und Kröten an drei langen Schutzzäunen bei Groß Hegesdorf, Wiersen und in Lauenau. Vorsitzender Kai Kietzke aber hat noch viel mehr vor, wie er jetzt auf Anfrage mitteilte.

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Weitere Nisthilfen für neue Schwalbenpaten: Nabu-Vorsitzender Kai Kietzke. 

Quelle: nah

Samtgemeinde Rodenberg (nah). Doch zunächst führte er Klage. Mehr als 500 Mitglieder zähle die Ortsgruppe; doch der Kreis der Aktiven umfasse nicht einmal zehn Personen. „Wir könnten viel mehr in Angriff nehmen, wenn sich mehr Unterstützer fänden“, bedauerte er. Dabei müsse nicht jeder alles tun. Ein punktuelles Engagement wäre genauso sinnvoll.
Zum Beispiel beim Aufbau einer neuen Kindergruppe. Der jetzige Kreis von Zwölf- bis 14-Jährigen um Ines Rahn-Weiser soll durch ein Angebot für Mädchen und Jungen ab fünf Jahren ergänzt werden. Doch dafür fehle bislang eine geeignete Betreuung. Interessierte können sich an den Nabu-Vorstand unter mail@nabu-rodenberg.de oder unter Telefon (01 57) 59 21 21 22 wenden.
Kietzke selbst will weitere Schwalbenpaten gewinnen. 2014 wurden bereits 30 Nisthilfen für Rauch- und Mehlschwalben zur Verfügung gestellt sowie sieben Plaketten mit dem Hinweis „Hier sind Schwalben willkommen“ vergeben.
Ähnliche Schilder zum Anbringen neben der Haustür erhalten die Eigentümer, die unter ihrem Dach einen Schleiereulen-Kasten dulden. Über hundert solcher Nisthilfen haben Wilhelm Peters, Birgit Krüger und auch Kietzke allein im Bereich der Samtgemeinde Rodenberg selbst kontrolliert. Jedoch: Erneut gab es keine Bruten. Dafür ergreifen offenbar immer mehr Turmfalken Besitz von den hölzernen Bauten.
Unter Betreuung des Nabu steht auch der ehemalige Wasserhochbehälter bei Lauenau, der seit einigen Jahren als Fledermaus-Winterquartier angenommen wird. Ein neuer Erfolg ist mit dem Einzug eines „Braunen Langohr“ zu verzeichnen.
Weiteren Pflegeaufwand verlangen die beiden dem Nabu gehörenden Biotope bei Lyhren und Altenhagen II. Letzteres soll zudem eine Bank erhalten. Geplant sind für Rodenberg ein Filmabend zum Rebhuhnschutz sowie eine Exkursion durch das Walterbachtal.
Kietzke dankte Marlies Berndt-Büschen (Rodenberg) und Fritz Borcherding (Groß Hegesdorf) für jetzt 30-jährige Mitgliedschaft sowie den Helfern, die sich für Nabu-Vorhaben in den vergangenen Monaten eingesetzt haben. Ein besonderes Lob ging an die Jugendfeuerwehren Soldorf und Reinsdorf. Diese hatten in großer Zahl beim diesjährigen Bau der Krötenzäune mit angepackt

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