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Neue Wärmebildkameras kommen

Feuerwehr Neue Wärmebildkameras kommen

Der Feuerschutzausschuss hat den meisten Anliegen der Brandbekämpfer in der Samtgemeinde Rodenberg bei seiner Haushaltsberatung zugestimmt. Allerdings gab es auch Meinungsverschiedenheiten in manchen Punkten.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Rodenberg. Die Feuerwehren Lauenau und Rodenberg hatten sich gewünscht, jeweils eine zusätzliche Wärmebildkamera zu bekommen. Die Geräte seien seit zehn Jahren im Einsatz und mittlerweile Standard. Sie dienen unter anderem dem Aufstöbern von Glutnestern. Auch bei der Suche nach Vermissten sind die Kameras bereits eingesetzt worden.

Der Landkreis fördert den Kauf von Wärmebildkameras bis zu einer Höhe von 4000 Euro – dies gilt bis dato allerdings nur für ein Gerät. Daher muss die Samtgemeinde einen neuen Antrag für die zweite Kamera formulieren. Ob dieser Erfolg haben wird und weitere 4000 Euro Fördergeld zugestanden werden, ist offen. Matthias Schellhaus (Grüne) verwies auf die vielen Autobahneinsätze, den die hiesigen Feuerwehren zu leisten haben und hielt ein Ja des Landkreises nicht für ausgeschlossen.

Aber er kritisierte, dass gleich vier Kameras nur bei den beiden Schwerpunktfeuerwehren liegen sollen. Den Ball nahm Andreas Kölle (SPD) auf und regte an, eine der alten Kameras der Pohler und eine der Apelerner Feuerwehr als nächstgrößte Gruppen zuzuschreiben. Jürgen Wilkening (WGSR) sagte, perspektivisch müssten ohnehin alle Feuerwehren mit Wärmebildkameras auszurüsten. Ein Brandopfer, das in Soldorf im Qualm zu ersticken drohe, habe das gleiche Recht, rechtzeitig gefunden zu werden wie eines, das in Rodenberg liege.

Zwei Modelle für 13.000 Euro

Dirk Holm-Bertelsen (WGSR) plädierte dafür, identische Kameras zu kaufen. Die beiden Feuerwehren hatten unterschiedliche Modelle beantragt. Der Feuerschutzausschuss entschied sich dafür, zwei baugleiche Modelle zu kaufen, zusammen im Wert von 13.000 Euro. Abzüglich der 4000 Euro vom Landkreis reichten die von der Verwaltung avisierten 10.000 Euro an Haushaltsmitteln aus. Dennoch soll ein weiterer Zuschussantrag gestellt werden. Die neuen Kameras gehen zwar zunächst an die Feuerwehren Lauenau und Rodenberg, doch es gibt kein Anrecht auf Ersatzbeschaffung, sollte eine der Kameras defekt sein oder verloren gehen, hieß es im Beschlusstext.

Die Reinsdorfer Feuerwehr erhält laut Ausschussvotum eine neue Tragkraftspritze. Das aktuelle Gerät stammt aus dem Jahr 1992 und war zuletzt mehrmals nicht betriebsbereit. Allein im vergangenen Jahr schlug der Oldie mit 1000 Euro Reparaturkosten zu Buche. 11.000 Euro kostet das neue Löschgerät.

Austausch von 75 Prozent der Helme

Die Schutzhelme aller Feuerwehrleute sollen sukzessive gegen moderneres Material ausgetauscht werden. Gemäß Antrag des Gemeindekommandos soll dies in 2017 beginnen. Innerhalb der Feuerwehren waren mehrere Modelle getestet worden, der Favorit kostet 220 Euro. Gemeindebrandmeister Jens Löffler wünscht sich für den Anfang den Austausch von 75 Prozent der Kopfbedeckungen für die Atemschutzgeräteträger. Dies wären etwa 110 Stück, womit sich für dieses Jahr Kosten von gut 24000 Euro ergeben.

Der größte Posten zum Brandschutzwesen im Haushalt 2017 betrifft die Fahrzeugunterhaltung. 70000 Euro sind dafür eingeplant. Außer Kraftstoff, Versicherung und Reparaturen sind dabei auch neue Reifen für ein Großfahrzeug berücksichtigt. 20.000 Euro stehen im Etat, um ein neues Kommandofahrzeug anschaffen zu können. gus

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