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Neuer Kletterspaß in Rodenberg und Apelern

Spielplätze Neuer Kletterspaß in Rodenberg und Apelern

Zum neuen Schuljahr erwarten die Kinder in Rodenberg und Apelern an diversen Spielplätzen einige neue – dazu ziemlich große und abwechslungsreiche – Spielgeräte. Auf die Benutzung der Kletterpyramide am Burgwall in Rodenberg müssen die Nutzer allerdings noch etwas warten.

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Der pyramidenförmige Kletterturm ragt auf dem Gelände am Burgwall empor. Benutzen darf man ihn allerdings noch nicht, da die Firma ein fehlerhaftes Netz eingebaut hat.

Quelle: kle

Rodenberg/Apelern. Wegen eines Materialfehlers musste das Gerät kurz nach dem Aufbau wieder gesperrt werden. Der pyramidenförmige Kletterturm aus zahlreichen ineinander verwobenen Seilen ist mehr als vier Meter hoch und bildet damit den größten, oder besser gesagt: höchsten Neuzugang unter den Spielplatzgeräten. Wer das Gerät in den jüngsten Tagen ausprobieren wollte, wurde jedoch enttäuscht, der Turm ist mit Absperrband umzäunt. Grund ist ein Materialfehler am Netz, der kurz nach dem Aufbau entdeckt wurde, wie Stadtdirektor Georg Hudalla auf Anfrage berichtete. Der Schaden laufe natürlich noch unter Garantie, die zuständige Firma muss möglichst schnell einen Ersatz beschaffen.

Darüber hinaus wurden auf dem Gelände am Burgwall schon vor längerer Zeit zwei kleinere Holztürme, verbunden durch eine Hängebrücke, sowie zwei Sitzbänke aufgebaut. Anlass für die neuen Angebote auf der Burgwallanlage hatte die 400-Jahr-Feier gegeben, zu der der Spielplatz sich etwas attraktiver präsentieren sollte. Die Pyramide war bis zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fertig geworden. Träger dieses Spielplatzes ist die Stadt.

Der Landkreis wiederum sorgte auf dem Schulhof der Julius-Rodenberg-Schule und der Schule am Deister für eine neue Attraktion. Da das alte Gerät abgängig war und aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste, sorgte der Landkreis als Eigentümer des Komplexes für Ersatz. Seit einigen Tagen steht im Pausenhof ein buntes Turmgerüst samt Hängebrücke, Rutsche und vielen Kletterelementen. Die Kosten samt Aufbau liegen bei rund 10.000 Euro, sagte Uwe-Jens Eberhardt, Schulleiter der Julius-Rodenberg-Schule.

Ein fast identisches Gerüst wurde ganz frisch auf dem Kirchplatz in Apelern aufgebaut, dazu kommt noch eine neue Doppelschaukel, die den Altbestand von Wippe, Reckstangen, Kletterhaus und Tischtennisplatte ergänzen. Den Löwenanteil der Kosten übernimmt die Samtgemeinde Rodenberg als Schulträger, denn der Spielplatz wird am Vormittag vornehmlich von den Grundschülern als Pausenhof genutzt. Ansonsten steht das Gelände aber allen Kindern zur Verfügung, weshalb sich auch die Gemeinde mit etwa 4000 Euro finanziell beteiligt, ebenso wie der Förderverein der Grundschule mit 2000 Euro und weitere Sponsoren, wie Eberhardt erklärte.

 Für fragende Blicke wird die Art der Umgestaltung vermutlich bei denen sorgen, die sich an die ursprünglichen Pläne für den Spielplatz erinnern. Denn eigentlich standen ganz andere Punkte auf dem „Wunschzettel“ der Schule, darunter ein Fußballtor und eine Nestschaukel. Diese waren als Ergänzung zu dem einstigen Turmgerüst gedacht, so Eberhardt. Doch dann stellte sich heraus, dass dieses Gerüst nicht mehr sicher war und schnellstens abgebaut werden musste. Statt also vieler kleiner Anschaffungen wurde das zur Verfügung stehende Budget erst einmal in einen adäquaten Ersatz für das Gerät investiert. „Vielleicht können wir im nächsten Jahr etwas von den anderen Punkten verwirklichen“, hofft Eberhardt. kle

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