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Notgruppe nach Apelern

Kinderkrippe Notgruppe nach Apelern

Die zusätzliche Krippengruppe, die am 1. August den Betrieb aufnehmen soll, wird in Apelern eingerichtet. Dafür stimmte am Donnerstagabend der Ausschuss für Jugend, Kindergarten und Kulturangelegenheiten.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Rodenberg. Dass die Samtgemeinde Rodenberg nun zur Schaffung der Krippengruppe auf die Grundschulaußenstelle Apelern zugreifen kann, hat sich erst am Tag der Sitzung ergeben. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla hatte diese Lösung nach eigenen Worten bei einem Treffen mit der gerade erst eingeführten Schulleiterin ausgehandelt. Mit der Übergangsgruppe soll der akute Bedarf gedeckt werden, bis die beiden neuen Krippen (wir berichteten) gebaut sind.

Hudalla plädierte dafür, eine zwischenzeitlich am Ahornweg in Lauenau angedachte Lösung zu verwerfen. Die Variante in Apelern sei mit deutlich weniger Aufwand zu realisieren, so Hudalla. Mehr als 200000 Euro hätte das Provisorium am Ahornweg gekostet. In Apelern stünde ein 75 Quadratmeter großer Schulraum zur Verfügung, eigentlich benötigt die Samtgemeinde für eine Krippengruppe mit 20 Plätzen nur 45 Quadratmeter.

Wie teuer die Apelerner Lösung genau wird, blieb offen. Von „deutlich günstiger“ war die Rede. Die Ausschussmitglieder votierten dafür, dass die Verwaltung dies nun weiterverfolgt.

Aktuell kein Betreuungsplatz frei

Dass zusätzliche Kapazitäten im Krippenbereich her müssen, machte schon der Blick in die Belegungspläne deutlich: Kein einziger Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren ist derzeit in der Samtgemeinde frei. „Wir müssen bis zum Sommer weitere Plätze schaffen“, betonte Reinhard Peter, der den Bereich Kinderbetreuung leitet. Ein neues Krippengebäude soll ferner in Rodenberg entstehen – so der Stand vor der Sitzung. Dort wird über die Standorte Grover Straße und Ex-Stockholm diskutiert.

Der Ausschuss stimmte gestern dafür, dass auch in Lauenau ein weiterer Neubau entsteht. Die Verwaltung hatte für diese beiden Orte speziellen Bedarf an Plätzen für unter Dreijährige dargestellt. Die SPD hatte schon im Vorfeld beantragt, dafür ein Grundstück an der Gartenstraße bereitzustellen (wir berichteten).

Für den Neubau weiterer Krippen erhält die Samtgemeinde pro geschaffenem Betreuungsplatz 12000 Euro an Zuschüssen. Peter versicherte, dass sich die Verwaltung vor den fälligen Entscheidungen vergewissert, dass dieses Fördergeld auch tatsächlich zur Verfügung steht. Denn derzeit seien die entsprechenden Fördertöpfe beispielsweise leer.

Erst einmal müssen Lauenau und Rodenberg aber entscheiden, wo sie Grundstücke zum Bau der Krippen bereitstellen. Die Samtgemeinde entscheidet dann, ob sie dort auch bauen will. gus

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