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Samtgemeinde Rodenberg „Nur“ 70.000 Euro Neuverschuldung
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg „Nur“ 70.000 Euro Neuverschuldung
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00:23 31.10.2015
Quelle: Symbolfoto
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Samtgemeinde Rodenberg

Demzufolge steht der Samtgemeinde vermutlich eine Neuverschuldung in Höhe von rund 70.000 Euro ins Haus, was Fachbereichsleiter Sven Janisch jedoch in Anbetracht der aktuellen Zinslage noch als recht moderat betrachtete. Die Wirtschaftspläne für Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung wurden mit großer Mehrheit – bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung – angenommen.

Im Bereich der Abwasserbeseitigung stehen bei der Samtgemeinde für 2016 einige größere Investitionen ins Haus. Unter anderem muss das Pumpwerk in Hülsede für 220.000 Euro erneuert werden. Die Errichtung der geplanten Photovoltaikanlage, mit der die Kläranlage 15 Prozent des benötigten Stroms selbst produzieren könnte, kommt geschätzt auf 160.000 Euro. Kanalsanierungen an der Jakobistraße und an St. Annen kosten wohl um die 60.000 Euro.

Alles in allem müsste die Samtgemeinde in diesem Bereich ein Darlehen in Höhe von 456.000 Euro aufnehmen. Dem gegenüber steht eine Schuldentilgung von 405.000 Euro – bleibt eine Neuverschuldung von 51.000 Euro.

Einigen Ratsleuten war nicht wohl bei dem Gedanken, die Schulden der Samtgemeinde noch weiter zu erhöhen, zumal es sich bei den Investitionskosten nur um Schätzungen handele, die am Ende durchaus noch höher ausfallen könnten.

Allerdings, so Janisch, sei die Darlehensaufnahme in den vergangenen Jahren sehr gering gewesen, wenn eine solche überhaupt vonnöten gewesen war. Ein paar Darlehen könne die Samtgemeinde nächstes Jahr deswegen sogar ganz ablösen. Das Problem sei nur, dass sich die Investitionen nicht durch Einsparungen an anderen Enden ausgleichen lassen, weshalb man um die Neuverschuldung nicht herumkomme.

Im Bereich der Wasserversorgung stehen ebenfalls ein paar Investitionen an, unter anderem an der Straße Am Hoppenberg (60.000 Euro) und für die Druckerhöhung an der Straße Zum Kalkofen in Altenhagen II (45.000 Euro). Einem neuen Darlehen für 120.000 Euro steht hier eine Tilgung von 102.000 Euro gegenüber, was eine Neuverschuldung von 18.000 Euro bedeutet.

Im Wirtschaftsplan für die Wasserversorgung ebenfalls enthalten sind die wohl steigenden Wassergebühren von momentan 1,12 Euro pro Kubikmeter Wasser auf 1,25 Euro. Dieses Vorhaben hatte bereits in der Sitzung im September für Kontroversen gesorgt. Grund für die Erhöhung ist das Defizit von knapp 57.000 Euro, das die Samtgemeinde für das Jahr 2014 in der Wasserversorgung verzeichnet. kle

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