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Ortsvereine vor der Fusion

Mitgliederschwund bei der SPD Ortsvereine vor der Fusion

Die beiden bisher selbstständigen SPD-Ortsvereine Schmarrie-Hülsede und Pohle wollen fusionieren. Der Zusammenschluss soll formell unter Vorsitz des SPD-Unterbezirks Schaumburg bereits am kommenden Dienstag, 7. November, erfolgen.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Hülsede/Pohle. Als Grund des bevorstehenden Miteinanders nennen die bisherigen Vorsitzenden, Hans-Werner Kühnel (Pohle) und Marion Passuth (Hülsede), die weiter sinkenden Mitgliederzahlen. Neun Sozialdemokraten sind derzeit in Pohle registriert, auf elf summiert sich der Personenkreis in Hülsede und Schmarrie.

Beide aber sehen auch viele gemeinsame Interessen, die sie vielleicht besser umsetzen können. Passuth bedauert die sich zunehmend verschlechternden Positionen der kleinen Gemeinden innerhalb der Samtgemeinde: Finanzielle Not und marode Straßen seien in Hülsede und Pohle gleichermaßen zu beklagen.

Kühnel erhofft sich ein wenig mehr Druck bei den gemeinsamen Anliegen wie zum Beispiel die Sanierung der Kreisstraße samt Bau eines Radweges zwischen beiden Gemeinden oder auch die alte Pohler SPD-Idee, die Feldstraße in Richtung Meinsen als Rad- und Wanderweg auszubauen. Partei-intern sieht er nur Vorteile bei einer Fusion: „Die organisatorische Arbeit wird einfacher.“

Gemeinsam attraktiver

Beinahe neidisch blickt Kühnel auf die Internetseite der Hülseder SPD: „Da könnten wir profitieren.“ Umgekehrt zollt Passuth dem seit vielen Jahren erscheinenden „Pohler Echo“ Respekt. „So etwas fehlt in Hülsede“, hat sie nach dem Studium der jüngsten Ausgaben erkannt. Deshalb sei sie sicher, dass die Ortsgruppen „gemeinsam attraktiver werden“.

Unter der Leitung des Unterbezirksvorsitzenden, Karsten Becker, wird die Fusion am 7. November um 18.30 Uhr im Hülseder Dorfgemeinschaftshaus vollzogen – so der Plan. Nach den bisherigen Verabredungen soll Kühnel den Vorsitz übernehmen, als Stellvertreterin steht Passuth zur Verfügung.

Im neuen Ortsverein bringen die Pohler die ältere Parteitradition mit. Schon nach dem Ende des Ersten Weltkriegs fanden sich Einwohner zu einer SPD-Gruppe zusammen. Der Ortsverein löste sich jedoch 1921 mit seinerzeit 21 Mitgliedern wieder auf. Ein Neubeginn erfolgte am 1. September 1948 mit dem Vorsitzenden Bruno Rockstroh.

Während es in Hülsede lange keine eigene SPD-Parteigliederung gab, gründete sich 1973 ein Ortsverein in Schmarrie, dem Hülseder Sozialdemokraten ab Ende der siebziger Jahre beitraten. Seither trägt diese Gliederung den eher inoffiziellen Namen Schmarrie-Hülsede. nah

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