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Radweg zwischen Soldorf und Rodenberg gefordert

Diskussion um Benutzungspflicht Radweg zwischen Soldorf und Rodenberg gefordert

Über die Notwendigkeit von Radwegen haben Mitglieder des Rodenberger Seniorenbeirates und Vertreter der Samtgemeindeverwaltung am Dienstag diskutiert.

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Samtgemeinde Rodenberg. Anlass waren Informationen, die Baufachbereichsleiter Jörg Döpke über das weitere Vorgehen beim Bau des Radwegs zwischen Hülsede und Pohle gegeben hatte.

 Den Bau einer Radspur zwischen Meinsen und Pohle kann der Landkreis Döpke zufolge nach erfolgreichen Grundstücksverhandlungen nun in seinen Verkehrswegeplan aufnehmen. Das entsprechende Bauprogramm stelle der Landrat im Laufe des Jahres vor. Darauf aber habe die Samtgemeinde keinen Einfluss. Döpke formulierte es so: Der Kreis hat jetzt ein Argument mehr für den Bau.

 In der Diskussion wurde über weitere potenzielle Radweg-Projekte innerhalb der Samtgemeinde gesprochen. Unstrittig war dabei, dass zwischen Rodenberg und Soldorf eine solche Spur entstehen sollte. „Soldorf wird vornehmlich von Rodenberg aus erschlossen“, sagte Döpke. Und die kurvige Strecke sei nicht ungefährlich.

 Grundsätzlich wurde kritisiert, dass trotz vorhandener Radwege innerorts keine Benutzungspflicht mehr gilt. Döpke hielt es für verkehrt, dass Radler beispielsweise – wenn die Autobahn mal wieder dicht sei – im Stop-and-go-Verkehr zwischen den Autos und Lastwagen herumfahren.

 Verwaltungschef Georg Hudalla erläuterte den Grundgedanken hinter der Aufhebung der Radwegpflicht. Dabei gehe es vor allem um Kreuzungen innerorts. Wenn dort Autos abbiegen, können deren Fahrer einen Radler leicht übersehen, wenn sich dieser auf einem Fuß- und Radweg befindet. Teilen sich Autos und Fahrräder die Straße, dann sei dies erheblich ungefährlicher – so die Logik des Gesetzgebers.

gus

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