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Rodenberg muss Angebot aufstocken

Kita-Plätze Mangelware Rodenberg muss Angebot aufstocken

Es bleibt eng in den Kindertagesstätten der Samtgemeinde – trotz geplanter Neubauten und dem Umbau in Hülsede, wo bereits eine zusätzliche Krippengruppe betrieben wird. Im Ausschuss für Jugend, Kindergarten, Sport- und Kulturangelegenheiten berichtete die Verwaltung von zu geringen Kapazitäten.

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Die Samtgemeinde Rodenberg muss das Betreuungsangebot aufstocken.

Quelle: dpa

Samtgemeinde Rodenberg. 15 Krippenplätze fehlen nach derzeitigem Planungsstand zum 1. August, wenn das neue Kindergartenjahr startet, acht Plätze zu wenig sind es vormittags, sieben im Bereich Ganztag. Im Kindergarten fehlen 14 Vormittags- und acht Ganztagsplätze. Es könnten zwar auch angemeldete Kinder wieder abgemeldet werden, andererseits muss die Samtgemeinde aber mit Zuzügen von jungen Familien rechnen.

Zwei Neubauten in Planung

„Wir arbeiten derzeit an einer Lösung des Problems“, sagte Jörg Döpke, Fachbereichsleiter Innere Verwaltung. Zwei Krippenneubauten sind bereits in Planung – in Lauenau und Rodenberg. Doch das beantwortet nicht die Frage nach der Lückendeckung im Kindergartenbereich. Und bis August wird keine der zwei Krippen fertig sein. Möglicherweise, so Döpke, muss noch einmal eine ähnliche Lösung wie in Hülsede herbei.

Dort war im vergangenen Jahr ein nicht mehr genutztes Gebäude in eine Krippe umgewandelt worden. Es stehen zehn Plätze in der Einrichtung zur Verfügung – für Jungen und Mädchen aus allen Teilen der Samtgemeinde.

Hinweis auf Betreuung bis Mitte März

Wer sein Kind bis zum 16. Februar bei der Verwaltung anmeldet, erhält bis zum 15. März einen Hinweis, wann und wo der Nachwuchs betreut werden kann. „Das bedeutet aber nicht, dass nach dem 16. Februar keine Kinder mehr angemeldet werden können“, unterstrich Döpke.

Eltern haben zwar einen Anspruch auf Kinderbetreuung in der Altersspanne eins bis sechs Jahre – allerdings nur auf die Regelbetreuung von fünf Stunden. Für ein- bis dreijährige Kinder müssen die Kommunen laut Gesetz lediglich ein gewisses Kontingent an Plätzen bereithalten.

Details in der nächsten Sitzung

Zum August 2019 stehen nach dem aktuellen Stand der Meldedaten 143 dreijährige Kinder in die Kindergärten zur Aufnahme an. Döpke sagte, er hoffe, bei der nächsten Sitzung des Kindergartenausschusses detailliertere Angaben zum Kita-Ausbau machen zu können.

Die jetzt vorgetragenen Zahlen seien eine Arbeitsgrundlage. Konkret ist beispielsweise der Bau einer Krippe im Stil der Rodenberger Leimkaute-Kita an der Grover Straße in Rodenberg vorgesehen. In Lauenau soll eine Krippe im Hausweidenfeld entstehen.

Politiker und Elternvertreter mahnten an, dass sich die Verwaltung wegen des zunehmenden Bedarfs an Betreuungsangeboten zeitig um Personal kümmert. Auch bessere Bezahlung sei wichtig. Dies könne mit Steuererhöhungen finanziert werden.

Der Fachausschuss votierte dafür, dass all jenen Eltern, die bis zum 1. April in die Samtgemeinde ziehen, ein Kita-Platz angeboten werden muss. Dazu seien nun Maßnahmen zu ergreifen. gus

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