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Rollerfahrer stirbt auf der L 444

Tödlicher Unfall Rollerfahrer stirbt auf der L 444

Ein 57-jähriger Rodenberger ist am Sonnabend mit seinem Motorroller auf der Landesstraße 444 zwischen Rodenberg und Apelern verunglückt und gestorben. Es handelte sich bereits um den fünften tödlichen Verkehrsunfall im Zuständigkeitsbereich der Bad Nenndorfer Polizei in diesem Jahr.

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Quelle: dpa

Rodenberg. Wie die Polizei erst am Montag mitteilte, war der Rollerfahrer gegen 12.05 Uhr auf der L444 von Rodenberg in Richtung Apelern unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet er in einer ganz leichten Linkskurve mit seinem Fahrzeug zunächst auf den rechten Grünstreifen und prallte dann gegen einen Straßenbaum. Der Rollerfahrer verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Untersuchungen vor Ort und die Spurensicherung erfolgten laut Polizei mit Unterstützung speziell geschulter Beamter. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf die Beteiligung eines anderen Fahrzeugs. Zur Unfallursache konnten die Ermittler daher keine genauen Angaben machen. Ein Zeuge habe ausdrücklich erklärt, dass kein weiteres Fahrzeug in der Nähe war, als der 57-Jährige verunglückte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg wurde der Motorroller zu weiteren Untersuchungen beschlagnahmt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Großroller mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde.

Nur einen Steinwurf von der jetzigen Unfallstelle entfernt war Mitte Februar dieses Jahres ein 72-jähriger Rodenberger tödlich verunglückt, nachdem er aus ebenso rätselhafter Ursache mit seinem Auto gegen einen Baum geknallt war. Restlos aufgeklärt wurde die Sache nicht, die Ermittler gingen aber ziemlich sicher davon aus, dass der Mann bereits am Steuer möglicherweise aufgrund eines Herzinfarkts gestorben war.

Ähnliches könne auch diesmal die Ursache sein, sagte Steffen Arndt, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes auf Anfrage. Auch ein Suizid, wie vor knapp drei Wochen, als ein 44-Jähriger zwischen Reinsdorf und Lyhren gegen eine Baum gerast war, sei diesmal nicht auszuschließen. Die Ermittlungen könnten außerdem ergeben, dass ein Defekt am Roller Schuld war. Auch Unachtsamkeit sei eine mögliche Ursache.

Im Jahr 2016 hatte es im gesamten Zuständigkeitsgebiet der Polizei Bad Nenndorf keinen Verkehrstoten gegeben. Jetzt sind es bereits fünf. Anfang April war ein Motorradfahrer bei einem Unfall in Lauenau gestorben. Im März kam ein Fußgänger auf der B442 bei Lauenau ums Leben, nachdem er von einem Auto erfasst worden war. Eine Erklärung für die Häufung gibt es Arndt zufolge nicht. Jeder dieser Unfälle sei für sich zu betrachten. r

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