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SPD hat noch keine Eile

Kommunalwahl in Rodenberg SPD hat noch keine Eile

In einem Jahr werden in den Kommunen neue Räte gewählt. Die Sozialdemokraten wollen sich nach Auskunft ihres Sprechers Uwe Märtens erst allmählich mit der Sondierung der Themen und der Auswahl der Kandidaten beschäftigen.

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Samtgemeinde Rodenberg.  „Das ist im Moment noch zu früh, wir haben das Thema in der Tiefe noch nicht aufgegriffen“, begründet Märtens, dass er noch keine Einzelheiten zum anstehenden Wahlkampf berichten könne. Zuerst seien die Ortsvereine am Zuge, Entscheidungen zu treffen, welche Kandidaten sie ins Rennen schicken wollen. „Die Findung der Themen“ habe die SPD ebenfalls für diesen Herbst vorgesehen.

Noch seien die Sozialdemokraten mit den Projekten dieser Ratsperiode vollauf beschäftigt. „Mit dem Thema Aldi und so weiter haben wir ja auch eine Menge zu tun gehabt“, nennt der SPD-Vorsitzende ein Projekt aus seiner Heimatstadt Rodenberg. Zudem warte die dortige Fraktion derzeit noch auf die Bearbeitung einiger Anträge, die sie gestellt habe. Diese zielten beispielsweise auf die Veränderung der Verkehrssituation am Kindergarten Grover Straße, die Einrichtung von Tempo-30-Zonen und einer partiellen Fußgängerzone in der Langen Straße.

Samtgemeindeweit würden sicherlich die Themen Windräder und Stromtrasse die Sozialdemokraten in der kommenden Ratsperiode weiter beschäftigen. Die SPD treibe dabei unter anderem um, dass „Anblick und Umwelt nicht so viel Schaden nehmen“, verweist Märtens auf das Panorama zwischen Deister und Süntel.

Die Aufgabe der Samtgemeinde für die kommenden Jahre sieht der Vorsitzende des Samtgemeindeverbandes darin, „dass die Kassen in den kleinen Orten stabil bleiben“. Dort fielen diverse Ausgaben für die Infrastruktur an, beispielsweise im Straßenbau. „Wo geht es hin mit den Gebühren?“, müsse auch mit Blick auf die Kindergärten hinterfragt werden.

Personell möchte der SPD-Sprecher Kandidaten aus möglichst allen gesellschaftlichen Gruppen einbinden. „Vor allem wünsche ich mir einfach junge Leute“, sagt Märtens. Idealerweise kämen die Kandidaten auch aus den unterschiedlichen Milieus. In den kommenden Wochen werde es die ersten Sitzungen der Ortsvereine geben, die sich damit beschäftigen.  bab

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