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SPD will Test für Klinik-Bus

Vorstoß im Stadtrat SPD will Test für Klinik-Bus

Die SPD-Fraktion im Rodenberger Stadtrat hat einen eigenen Vorstoß für eine Busverbindung zum Klinikum in Vehlen unternommen. Die Sozialdemokraten wünschen sich eine mehrmalige Bustour, damit auch nicht motorisierte Angehörige Patienten in dem Krankenhaus besuchen können.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Rodenberg. Darüber hinaus will die SPD den Stadtrat auch über das bereits vorgestellte Insel-Foyer abstimmen lassen. Zum Bustransfer, der seit Monaten eines der bestimmenden Themen der Rodenberger Lokalpolitik ist, stellt die SPD zunächst den Antrag an die Verwaltung, ihre Idee prüfen zu lassen. Die Sozialdemokraten schlagen „eine regelmäßige Streckenverbindung zwei bis dreimal in der Woche an festen Tagen“ vor.

Wie viel Zeit zwischen den Transporten liegen soll, gibt die Fraktion nicht vor. „Die Hin- und Rückfahrten sollten den Zeitraum eines Besuches ermöglichen“, heißt es in dem Antrag. Ein Busunternehmen sollte zudem befragt werden, ob auch für mehrere Samtgemeinden – beispielsweise Nenndorf und Rodenberg – eine übergreifende Strecke angeboten werden kann.

„Wir bitten um Prüfung, ob ein solches Angebot, außerhalb der bisherigen Buslinien realisierbar wäre, beziehungsweise, welche Kosten für diese Strecke bei einem Busunternehmen anfallen würden“, präzisiert Fraktionssprecherin Anja Niedenzu den Antrag, der dieser Zeitung vorliegt.

Bürgern Sorgen nehmen

Eine regelmäßige Verbindung für Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau und gegebenenfalls noch das Auetal würde den Bürgern die Sorge nehmen, dass sie das Klinikum künftig nicht mehr mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln erreichen können. Je nach Streckenverlauf könnten laut SPD auch die Orte Beckedorf und Kobbensen in die Route eingebunden werden.

Die Fraktion wünscht sich eine Testphase, wie sie schreibt. Bisher hatte sich vor allem der Seniorenbeirat der Samtgemeinde für eine Lösung für die eigene Kommune starkgemacht. Im Kreishaus wird derzeit dazu ein Gesamtkonzept erarbeitet. Das Klinikum soll im April 2017 den Betrieb aufnehmen, eigentlich war dies bereits für den zurückliegenden Jahreswechsel geplant gewesen. Doch es gab Verzögerungen (wir berichteten).

Bislang wollte der Rodenberger Verwaltungschef Georg Hudalla auf das Gesamtkonzept warten. Diese Haltung hat er aber aufgegeben. Denn es sei kaum zu erwarten, dass darin eine zufriedenstellende Lösung auch für den Nordostkreis stehen wird.

Angebot für eine Testphase

Das SPD-Papier, das Anfang Januar bei ihm eingegangen sei, hat Hudalla an den Landkreis weitergeleitet, damit geprüft wird, ob die Pläne umsetzbar sind. Dort habe sich die Verwaltung der Sache angenommen. Außerdem hat Hudalla ein Busunternehmen angeschrieben, das ein Angebot für eine Testphase machen soll. Sobald die Daten vorliegen, werde darüber im Verwaltungsausschuss gesprochen. Die Strecke über das Auetal hält Hudalla für reizvoll.

Ungeachtet der Frage, ob es in puncto Klinik-Transfer eine baldige Testphase gibt, will die SPD die Gespräche über den im Sommer vorgeschlagenen Anbau ans Heimatmuseum ankurbeln. Die Fraktion beantragt, 25000 Euro an Planungskosten in den Haushalt 2017 einstellen zu lassen. In dem Anbau sollen ein Foyer, Toiletten und eine Küche installiert werden. gus

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