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Samtgemeinde schaltet Gutachter ein

Unfall auf Spielplatz Samtgemeinde schaltet Gutachter ein

Die Kinder in Apelern, Lauenau und Feggendorf werden auf absehbare Zeit auf eine Spielplatz-Attraktion verzichten müssen. Nachdem ein Kind mit dem Bein in einer Hängebrücke stecken geblieben ist, stehen die baugleichen Doppeltürme, die in allen drei Gemeinden aufgestellt sind, auf dem Prüfstand.

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Das Spielgerät an der Grundschule Apelern ist gesperrt. Zwischen dem letzten Brett der Hängebrücke und der Plattform des Kletterturmes war das Bein des Mädchens eingeklemmt.

Quelle: ber

Samtgemeinde Rodenberg. Nach Angaben von Günter Wehrhahn, Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, hat die Prüfung des Spielgerätes an der Grundschule Apelern ergeben, dass kein technischer Mangel vorliegt. Vielmehr könnte es sich um einen Konstruktionsfehler des Herstellers handeln, der zu dem Feuerwehreinsatz geführt hat.

Wöchentliche Sichtkontrolle

Ein Vertreter des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover (GUVH) habe der Samtgemeinde bescheinigt, dass sie ihrer Kontroll- und Wartungspflicht ordnungsgemäß nachgekommen sei. „Unsere Bauhofmitarbeiter machen wöchentlich eine Sichtkontrolle, vierteljährlich eine Funktionskontrolle und einmal jährlich eine große Inspektion“, erklärt Wehrhahn.

Die Ortsbegehung habe gezeigt, dass ein Mangel nicht die Ursache für den Unfall gewesen sei, bei dem sich das Mädchen außer einem gehörigen Schreck auch Schürfwunden zugezogen hatte.

Vielmehr sei davon auszugehen, dass es sich um einen Konstruktionsfehler des Herstellers handele. „Der Abstand zwischen dem letzten Brett der Hängebrücke und der Plattform des Kletterturms könnte zu groß sein“, schildert Wehrhahn den Verdacht, der auch dadurch genährt wird, dass bereits mehrfach Kinder mit dem Bein in den Spalt gerutscht seien, wie aus Elternkreisen berichtet wird.

Hersteller soll für Kosten aufkommen

Da die Samtgemeinde die Spielplätze in Apelern, Lauenau (Königsberger Straße) und Feggendorf (am Dorfgemeinschaftshaus) erst vor kurzer Zeit mit den jeweils 6500 Euro teuren Doppeltürmen ausgestattet hat, soll der Hersteller für den Austausch der Geräte aufkommen.

Die Samtgemeinde hat deshalb einen Ingenieur beauftragt, der in einem Gutachten den Konstruktionsfehler nachweisen soll. „Der Hersteller hat auf Nachfrage betont, es sei alles in Ordnung mit den Geräten, und dabei auf das TÜV-Siegel verwiesen“, berichtet der Hauptamtsleiter.

Bis die Frage geklärt ist, wer die Kosten dafür trägt, bleiben die Spielgeräte also gesperrt. Wehrhahn: „Wir möchten nicht, dass noch einmal etwas passiert.“ ber

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