Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die meisten Kinder, die dort untergebracht seien, kämen aber gar nicht aus Lauenau, sondern beispielsweise aus Bad Nenndorf, Haste und dem Auetal. „Wo kriege ich die Stunden her?“, fragte Jelitto nach einem Ausgleich für die anfallende Betreuung. Durch die geplante Inklusion und die Eingangsstufe werde ab 2014 der Schulkindergarten als Modell ohnehin auslaufen, sagte er in einem Gespräch, „spätestens 2018“ sei es so weit.
Der Schulkindergarten in Apelern steht derzeit noch nicht zur Disposition, wie die Schulleiterin der Julius-Rodenberg-Schule, Elke Bode, dem Ausschuss sagte. „Wenn die personelle Besetzung bleibt, würden wir Apelern gerne erhalten.“ Jelitto hält es bei nur sechs Kindern, die in seinem Schulkindergarten zurzeit untergebracht sind, für sinnvoller, nur einen Standort in der Samtgemeinde zu öffnen. Man könne den Schulkindergarten Lauenau vielleicht ruhen lassen.
Ausschussvorsitzender Karl-Minne Braaksma (SPD) erkundigte sich zudem nach der allgemeinen Unterrichtsversorgung. In Lauenau ist die Schule inzwischen durchgängig dreizügig und die Klassengrößen liegen im Schnitt bei 22,5 Kindern pro Klasse. „Das ist für uns ein gutes Arbeiten“, sagte Jelitto, der von einer nominellen Unterrichtsversorgung von mehr als 100 Prozent sprach.
Auch in Rodenberg sei sie über 100 Prozent, das sage aber nicht alles über die tatsächliche Situation aus, wie Bode erläuterte. Weil zwei Kollegen langfristig erkrankt seien, müsse stärker auf pädagogische Mitarbeiter zurückgegriffen werden. Außerdem sei die Stelle der stellvertretenden Schulleitung vakant, da Elke Schmidt in den Ruhestand verabschiedet worden sei. Die Rodenberger Grundschule mit Außenstelle Apelern ist vierzügig und im ersten Jahrgang sogar fünfzügig.
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