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Schutz vor giftigem Gas

Feuerwehr erhält CO-Warngeräte Schutz vor giftigem Gas

Das Gemeindekommando der Feuerwehr der Samtgemeinde Rodenberg wünscht sich ein CO-Warngerät für möglichst jedes Einsatzfahrzeug. Sie sollen die Einsatzkräfte vor dem Einatmen zu hoher Konzentrationen des gefährlichen Gases Kohlenstoffmonoxid (CO) bewahren. 20 Geräte sollen nun gekauft werden.

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Diese Ausführung des CO-Warners kann an die Uniform gehängt werden.

Quelle: dpa

Samtgemeinde Rodenberg. Solche Warner seien bei den Rettungsdiensten bereits gang und gäbe, hieß es im Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Rodenberg.

 Gemeindebrandmeister Jens Löffler gab als Beispiel Fälle von Suizidversuchen, bei denen die Selbstmörder Grills in ihren Wohnungen anstecken, um vom Qualm, der Kohlenmonoxid enthält, getötet zu werden. Vermutet die Polizei einen Suizidversuch, wird meist die Feuerwehr gerufen, um die Türen aufzubrechen und den Beamten Zutritt zu den betreffenden Wohnungen zu verschaffen. Dies geschieht auch, wenn hilflose Personen in einem Haus oder in einer Wohnung liegen.

 Das Problem der Einsatzkräfte: Sie wissen nicht, welche Gefahr möglicherweise hinter den verschlossenen Türen lauert. Bereits jetzt wird Löffler zufolge bei Einsätzen in Fällen von vermutetem Selbstmord als Erstes nach der Türöffnung ein Gaswarngerät ins Innere der Wohnungen gehalten, um festzustellen, ob Explosionsgefahr besteht.

Heimtückisches Gas

Das CO sei mittlerweile eine weitere Gefahr, der sich die Brandschützer zu stellen haben. Kohlenmonoxid kann aber auch bei anderen Einsätzen als Türöffnungen auftreten. Das Heimtückische an dem Gas ist, dass es vom Menschen nicht ohne Hilfsmittel wahrgenommen werden kann, denn es ist unsichtbar, geruch- und geschmacklos.

 Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Rodenberg stimmte daher für den Kauf von 20 Stück der 150 Euro teuren CO-Warner. Es handelt sich um Handgeräte, die kleinen Funkgeräten ähneln und den Kohlenstoffmonoxid-Gehalt der Luft messen. Bei Gefahr geben sie einen Warnton von sich.

 In der Debatte um die fehlenden Abgas-Absaugvorrichtungen hat der SPD-Politiker Hans-Dieter Brand nachgelegt, dass dies nicht nur das Apelerner Feuerwehrhaus betrifft, sondern deren elf in der Samtgemeinde Rodenberg. Die Argumente der SPD hierzu seien im vergangenen Jahr beiseitegeschoben worden, die Diskussion darüber sei populistisch geprägt. „Wenn man sich wirklich um die Gesundheit der Kameraden kümmern würde, wäre eine solche aus dem Effekt heraus geleitete Diskussion ohne Konzept nicht vorstellbar“, so Brand. gus

Kommune kauft Aggregate nach

Auch Notstromaggregate für Feuerwehrautos müssen her. Darauf war aus Kostengründen bei Fahrzeugen verzichtet worden, die die Samtgemeinde zwischen 2005 und 2009 angeschafft hatte. Jetzt soll die Kommune neue Aggregate zum Stückpreis von 3000 Euro nachkaufen. Des Weiteren stimmte der Fachausschuss für Ersatzbeschaffung von Material, unter anderem Hebekissen für die Feuerwehr Rodenberg. Kostenpunkt: 14 500 Euro. gus

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