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Seniorenbeirat: Wachsames Auge aufs Anruftaxi

Neue Debatte Seniorenbeirat: Wachsames Auge aufs Anruftaxi

Die Nachricht, dass der Mindestlohn zu einer erneuten Debatte um die Kosten des Anrufautos führen wird, ist im Seniorenbeirat der Samtgemeinde Rodenberg Anlass einer Diskussion gewesen. Eine Deckelung des Zuschusses wäre ebenso wenig im Sinne des Gremiums wie eine Anhebung von Fahrpreisen.

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Bezuschusste Taxifahrten soll es auch weiter geben – darauf will der Seniorenbeirat ein Auge haben.

Quelle: gus

Samtgemeinde Rodenberg (gus). „Da müssen wir ganz besonders wachsam sein“, sagte Vorsitzender Wilhelm Gerland. Denn in der Samtgemeinde sei die Anruftaxi-Lösung bisher ausgesprochen gut angekommen. Die ältere Generation wachse an, und daher werde das Anruftaxi sogar noch mehr genutzt.
Damit können generell auch Schüler transportiert werden. Wie viele Jugendliche das Angebot nutzen, um damit zur Schule zu fahren, ist für die Verwaltung aber nur mit erheblichem Arbeitsaufwand nachzuvollziehen. Die Beiratsmitglieder vermuteten, dass künftig noch genauer auf Missbrauchsmöglichkeiten des Angebots geschaut wird.
Das Anrufauto ist in der Diskussion, weil die Samtgemeinde immer mehr Geld dafür bezahlen muss. Ein Grund ist schlichtweg die Beliebtheit des Modells bezuschusster Taxifahrten.
Begrüßt wurde im Seniorenbeirat die Idee, eine Mobilitätszentrale im Landkreis Schaumburg einzurichten. Dort sollen alle Angebote des Öffentlichen Nahverkehrs sowie sämtliche kommunale Projekte wie Anruf- und Bürgerbusse, aber auch das Rodenberger Anruftaxi gebündelt werden.
Die Öffnung der Schulbuslinien für alle Personengruppen (wir berichteten) könnte etwas Entlastung bringen. Doch Gerland wies auch darauf hin, dass die Busse morgens zu voll sind, als dass noch Senioren dort einsteigen könnten. Wobei Wilfried Engelhardt entgegnete, dass Arzttermine nicht täglich anstehen und Termine zu Zeiten vereinbart werden können, wenn die Busse nicht so voll sind. Jürgen Baumgart berichtete, dass in Pohle bereits einige wenige Senioren in die Schulbusse einsteigen.
Gerland schlug vor, dass sich der Seniorenbeirat die Bushaltestellen in der Samtgemeinde anschaut und auf mögliche Missstände achtet. In dem Zusammenhang verwies der Vorsitzende auf neue Richtlinien zu höheren Borden an Busstopps. Wenn, wie am Grünen Baum in Rodenberg, ohnehin Haltestellen erneuert werden, sollten diese Vorgaben gleich umgesetzt werden. Auch das Thema Beleuchtung spiele eine Rolle.

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