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Sitz bricht bei Trauerfeier

Samtgemeinde Rodenberg Sitz bricht bei Trauerfeier

Dass es in und an den Friedhofskapellen in der Samtgemeinde Rodenberg Verbesserungsbedarf gibt, ist der Verwaltung seit längerem bekannt. Nun hat ein unschöner Vorfall bei einer Trauerfeier Anfang Juli in Soldorf die Mängel überdeutlich zutage gebracht: Unter einem der Teilnehmer brach ein Sitz zusammen.

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Quelle: Symbolfoto

Samtgemeinde Rodenberg. Dabei handelte es sich nach Angaben von Stadt-Sprecher Günther Wehrhahn um eine Art Kinosessel. Der Amtsleiter räumte auch unumwunden ein, dass das Mobiliar recht alt war. Wehrhahn unterstreicht aber auch: Niemand ist bei dem Vorfall verletzt worden.

Dennoch betont er, dass die Sache der Verwaltung ausgesprochen unangenehm ist. Bei der Trauergemeinde habe sich die Samtgemeinde auch bereits entschuldigt. Mehr noch: Wenige Tage nach dem Zusammenbruch des Sitzes sei die gesamte Bestuhlung der Soldorfer Kapelle erneuert worden.

Trauergäste klagen über Staub und Spinnweben in den Kapellen

Eine Beschwerdeführerin aus Kleinhegesdorf hatte gegenüber der Verwaltung zudem Staub und Spinnweben in der Kapelle moniert. Dies habe die Trauergemeinde seinerzeit ebenfalls empfindlich gestört.

In diesem Zusammenhang weist Wehrhahn, der aber betont, den Zustand des Gebäudes nicht beschönigen zu wollen, auf den Umstand hin, dass es in Soldorf in den Jahren 2014 und 2015 und auch bisher in 2016 nur eine Bestattung gegeben hat. Und die Samtgemeinde habe sich um sechs Friedhofskapellen zu kümmern. Er habe die Unterrichtung durch die Friedhofsverwaltung dennoch mit Unverständnis aufgenommen und wolle die Dinge im zuständigen politischen Fachgremium vortragen.

Dort hatte der Amtsleiter erst vor wenigen Monaten von einem anderen peinlichen Fauxpas während einer Trauerfeier berichtet: In der Reinsdorfer Friedhofskapelle war während einer Begräbnisfeier die Glockenanlage ausgefallen. Der Ausschuss für Friedhofsangelegenheiten votierte daraufhin für eine Reparatur.

Nach Informationen dieser Zeitung gab es auch Probleme mit dem Glockenläuten auf dem Messenkämper Friedhof, wo ein Seilzug so laut knarzte, dass er beinahe den Glockenklang übertönte. Das Problem ist Wehrhahn zufolge, dass in den kleinen Orten nur relativ selten Trauerfeiern sind. Und die Verwaltung erfahre immer erst nach solchen Anlässen von den Mängeln, die dann aber rasch behoben werden. gus

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