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Stelle für Jugendpflege mal wieder leer

Hofmann geht Stelle für Jugendpflege mal wieder leer

Die bewegte Geschichte rund um das Thema Jugendpflege in Rodenberg ist um ein Kapitel reicher. Die derzeitige Jugendbeauftragte der Samtgemeinde, Desirée Hofmann von der Arbeiterwohlfahrt Schaumburg, wird demnächst in Mutterschutz gehen, ist aus gesundheitlichen Gründen allerdings schon jetzt nicht mehr in ihrem Amt tätig.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Rodenberg. Ihre Stelle neu zu besetzen, ist vorerst nicht geplant, erklärte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla auf Anfrage unserer Zeitung. Erst will sich die Politik das Thema erneut zur Brust nehmen und klären, in welche Richtung sie gehen möchte.

Der erste Richtungswechsel wäre das in jedem Fall nicht. Erst 2011 ersetzte der Rodenberger Rat das Duo aus ehrenamtlichem Stadtjugendpfleger und einem Betreuer auf 400-Euro-Basis durch einen einzelnen ehrenamtlichen Stadtjugendpfleger. Dieser Umbruch hatte für reichlich Diskussionen gesorgt.

Das Amt übernahm der damals 23-jährige Raphael Brand im April 2011. Bereits zum Jahresende – und zugleich zum Ende von Brands Amtszeit – kam unter anderem die Frage auf, ob ein Jugendpfleger für die komplette Samtgemeinde nicht sinnvoller wäre als einer nur für die Stadt. Auch die Sinnhaftigkeit eines Ehrenamtlers für dieses umfangreiche Aufgabenfeld zogen viele in Zweifel.

Nach weiterem Hin und Her fiel 2013 der Beschluss, eine Halbtagskraft als Jugendbeauftragte für die ganze Samtgemeinde einzusetzen. Doch auch dieser Plan erwies sich als zu unausgegoren. „In der Form wird das Projekt auf jeden Fall nicht fortgesetzt“, erklärte Hudalla.

Das sei aber keinesfalls die Schuld der Jugendbeauftragten Hofmann, die sich in ihrer Zeit in Rodenberg unter anderem in die Rowoki eingebracht, sich mit den Jugendlichen zusammengesetzt und sich um einen regelmäßigen Jugendtreff bemüht hatte. „Aber die Samtgemeinde ist einfach zu groß“, so Hudalla.

Eine einzige zentrale Halbtagskraft könne diese Aufgabe gar nicht alleine wuppen, alle Gemeinden von Hülsede bis nach Rodenberg gleichermaßen zu betreuen. Das sei auch den Politikern – durch alle Parteien hinweg – bald klar geworden.

Anstatt daher Hofmanns Stelle mit einer neuen Kraft zu besetzen, soll das bisherige Konzept erneut überdacht und weiterentwickelt werden. Die Richtung sei noch offen, so Hudalla, ein neuer Jugendbeauftragter als zentrale Lösung ebenso denkbar wie eine dezentrale, mit unterschiedlichen Kräften für unterschiedliche Gemeinden.

Auch die fortwährende Frage nach Jugendtreffs in den Gemeinden – in Rodenberg soll an der Langen Straße 2 Platz für einen solchen entstehen – wird in diesem Zusammenhang neu diskutiert werden. kle

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