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Samtgemeinde Rodenberg Südlink: Aufatmen in Rodenberg
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Südlink: Aufatmen in Rodenberg
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00:17 01.10.2016
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Samtgemeinde Rodenberg

Allerdings kam die Nachricht auch nicht ganz überraschend.

„Wir waren seit einiger Zeit aus dem Bundestag informiert, dass wir das Ganze entspannter sehen können“, sagte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla am Mittwoch. Damit wurde ein Schreckgespenst verjagt, dass knapp zwei Jahre lang so manchem Bürger Schlafstörungen verursacht haben dürfte. Die jetzige Verkündung, dass Schaumburg wohl definitiv außen vor bleibt, begrüßt Hudalla, weil Siedlungen und Natur unbeeinträchtigt bleiben. Der gesunde Menschenverstand hatte eigentlich von vornherein gegen eine Trasse durch Schaumburg gesprochen. Nicht ganz ohne Stolz blickt Hudalla auf die wohl größte Veranstaltung gegen den Südlink hin, die 2015 mit fast 700 Zuhörern in Lauenau über die Bühne ging. „Wir standen mit an der Speerspitze der Bewegung“, betont Hudalla.

Auch Ute Hübner, Vorsitzende der Interessengemeinschaft „Contra Südlink–Sünteltal– Weserbergland“, betont den großen Zusammenhalt des bürgerlichen Protests: „Es war eine schöne Erfahrung, dass wir und die anderen Bürgerinitiativen gemeinsam dieses wichtige Ziel erreicht haben“, sagt sie. Damit meint sie nicht nur, dass der Südlink Schaumburg nicht passiert, sondern auch, dass er geradlinig und unterirdisch gebaut werden soll. Die Arbeit wolle der Verein noch nicht einstellen, um „die weitere Entwicklung zu begleiten“. gus, js

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