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Überraschender Rücktritt im Vorstand

SPD Samtgemeindeverband Rodenberg Überraschender Rücktritt im Vorstand

Still und heimlich hat sich Uwe Budde aus dem Vorstand des SPD Samtgemeindeverbandes Rodenberg verabschiedet. Bei der Hauptversammlung kam dieser Abgang trotzdem einem Paukenschlag gleich. Per E-Mail ließ der zweite Vorsitzende seinen Rücktritt wenige Stunden vor der Versammlung verlauten.

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Samtgemeinde Rodenberg. „Ich war etwas irritiert und schwer sauer“, kommentierte der Vorsitzende Uwe Märtens den Rücktritt ein gutes Jahr vor Ende seiner Amtszeit. Einen Grund gab Budde nicht an, wie aus der von Märtens vorgelesenen E-Mail zu entnehmen war. Budde selbst war nicht anwesend. Schriftlich bedankte er sich für die Zusammenarbeit und das vertrauensvolle Verhältnis. Besonders vertrauensvoll könne dieses Verhältnis ja nicht gewesen sein, kommentierte Märtens, „sonst hätte er wohl eher was gesagt“.

 Schon länger bekannt war, dass auch Hans-Jürgen Möller sein Amt als zweiter Vorsitzender zur Verfügung stellt. Von den zwei vakanten Posten der zweiten Vorsitzenden wurde nur einer wieder besetzt: Karsten Rehfeldt ließ sich von den Genossen verpflichten.

Erzieher besser bezahlen

Im vergangenen Jahr wurde der Samtgemeinderat neu zusammengesetzt. „Wir sind dabei, uns zu finden“, sagte SPD-Fraktionssprecher Hans-Dieter Brand. Die Beratungen über den Haushalt haben noch nicht stattgefunden, berichtete er weiter. Dort sollen noch zwei für die Sozialdemokraten wichtige Themen einfließen. Zum einen wird ein Stellenplan der Verwaltung mit Arbeitsplatzbeschreibung gefordert, um damit besser über die Neuschaffung von Stellen diskutieren zu können.

 Zum anderen setzt sich die Samtgemeinde-SPD dafür ein, die Erzieher besser zu bezahlen. Gefordert hatten die Erzieher eine Bezahlung nach dem Tarif für den Öffentlichen Dienst. Die Sozialdemokraten hatten dazu einen Vorschlag ausgearbeitet, der in der ersten Runde gescheitert ist, berichtete Brand. Nun gehen die Gespräche in die zweite Runde. Wenn die Samtgemeinde solche Einrichtungen baut, brauche sie auch entsprechendes Personal, betonte Brand. Denn: „Wer schlecht bezahlt, hat das Nachsehen.“ göt

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