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Samtgemeinde Rodenberg Überraschung bei der Feuerwehr
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Überraschung bei der Feuerwehr
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15:45 08.08.2017
Quelle: pr.
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SAMTGEMEINDE RODENBERG

Offenkundig wird der wohl bevorstehende Paradigmenwechsel beim Betrachten der Tagesordnung für die Feuerschutzausschuss-Sitzung am morgigen Donnerstag. Zu erwarten stand eigentlich, dass darauf der Bedarfsplan an erster Stelle steht, zumal das von der Politik gewünschte Papier seit Jahren auf sich warten lässt, was nicht wenige Ratsleute gewaltig nervt. Doch erst bei Tagesordnungspunkt neun taucht das Thema auf, während davor über eher unerwartete Dinge zu sprechen sein wird.
In der Gemeinde Messenkamp ist der gemeinsame Feuerwehrhausbau für beide Wehren bereits so gut wie beschlossen. Vorausgegangen war ein Konsens der beiden Gruppen. Auch in der Gemeinde Apelern war ähnliches bereits im Gespräch, was sich zunächst aber nicht recht konkretisierte. Nun steht der Tagsordnungspunkt „Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren Groß Hegesdorf, Soldorf, Lyhren“ auf der Agenda des Feuerschutzausschusses.

Ein neues Thema

Und während dieses Thema schon einmal aufgeploppt war, ist das nächste gänzlich neu: „Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren Hülsede, Schmarrie, Meinsen“. Auch darüber soll der Fachausschuss beraten. Mehr noch: Der Gemeinderat Hülsede hat das Thema gemeinsamer Feuerwehrhausneubau ebenfalls auf der Tagesordnung seiner nächsten Sitzung – auf Antrag der Feuerwehren. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla ist überrascht und findet es bemerkenswert, dass solche Überlegungen aus den Feuerwehren kommen. Entscheidungen über die Köpfe der Brandschützer hinweg, teure Feuerwehrhäuser einzusparen, hätte es wohl nicht gegeben. Umso mehr spricht Hudalla von einer „sehr positiven Entwicklung“.

Gebäude platzt aus allen Nähten

Nach dem überraschend teuren Anbau in Pohle stehen weitere Neubauvorhaben Schlange. Im Fall Messenkamp und Altenhagen ist es bereits gelungen, ein gemeinsames Projekt daraus zu machen. Doch auch in Soldorf platzt das Gebäude aus allen Nähten. Ähnlich sieht es in vielen anderen Dörfern aus. Werden weniger, aber dafür größere, weil gemeinsam genutzte Feuerwehrhäuser gebaut, sinken die Herstellungskosten. Und auch die Bauunterhaltung wird günstiger.
So verliert der Bedarfsplan erst einmal an Dringlichkeit, denn wenn sich die Situation derart tiefgreifend ändert, müssen die Planer dies auch berücksichtigen. Das bedeutet, dass sie wohl die Arbeit noch einmal neu machen müssen und dies die Samtgemeinde Geld kostet. Die Kommune hätte aber weit mehr als diese Summe gespart, wenn sie nur ein Feuerwehrhaus weniger bauen müsste.
Das Feuerwehrpersonal ist für Hudalla zudem die wichtigste Größe. Sie sei entscheidend dafür, was die Wehren zu leisten imstande sind. Jetzt den Bedarfsplan durchzuboxen, mache keinen Sinn, wenn darin Ziele festgelegt werden, die die Brandschützer überfordern. „Wir können so viel Technik kaufen, wie wir wollen. Am Ende brauchen wir auch die nötige Manpower“, betont er. gus

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