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Unterstützung durch reiche Nachbarn?

Hilfe von den Starken gewünscht Unterstützung durch reiche Nachbarn?

Um den drei kleineren Gemeinden der Samtgemeinde Rodenberg (Messenkamp, Hülsede und Pohle) finanziell unter die Arme zu greifen, hat es vor einiger Zeit einer Art Solidaritätszuschlag von den größeren Nachbarn gegeben. Aktuell ist eine solche Zahlung zwar von einigen Amtsträgern gewünscht, nach Angaben von Verwaltungschef Georg Hudalla aber nicht geplant.

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Samtgemeinde Rodenberg. „Für den Haushalt 2017 gibt es dafür keine Veranlassung“, so Hudalla. Bisher sehe es so aus, als ob alle Gemeinden in Rodenberg auch ohne finanzielle Unterstützung gut über die Runden kommen.

 

 Marion Passuth sieht allerdings akuten Handlungsbedarf. „Irgendetwas muss sich tun“, so Hülsedes Bürgermeisterin. Die finanziell „eher mager besäte“ Gemeinde ersticke an den Umlagen, die an Landkreis und Samtgemeinde gezahlt werden müssen. „Wir können nur funktionieren und kaum planerisch gestalten“, so Passuth weiter. Da käme doch die Hilfe der finanzstärkeren Kommunen wie Rodenberg oder Lauenau recht. „Wir unterstützen diese mit unserer Kaufkraft ja auch“, sagt Passuth. „Allerdings kann dort ja kein Geld gedruckt werden“ schränkt Hülsedes Bürgermeisterin ein.

 Auch Messenkamps Bürgermeister, Frank Witte, würde sich finanzielle Unterstützung seitens der reicheren Gemeinden wünschen, da dort „eine ganz andere Einnahme- und Infrastruktur“ herrsche. Sollte die Samtgemeindeumlage aber nicht steigen, „kommen wir wohl erst mal zurecht“, so Witte.

 „Auf Dauer muss eine Regelung gefunden werden“, sagt auch Jörg-Wilhelm Hupe. „Sonst fallen die kleinen Gemeinden hinten runter“, ist sich der Bürgermeister von Pohle sicher. Gerade bei größeren Investitionen wie Straßensanierungen oder dem Internetausbau kann es für die finanzschwachen Gemeinden zu Problemen kommen. Noch sei der Bedarf nicht akut, aber bei größeren Ausgaben könne so ein Zuschlag „sinnvoll sein“.

 Zumindest dem grundsätzlichen Unterstützungsgedanken steht Verwaltungschef Hudalla offen gegenüber. „Die Samtgemeinde ist dazu da, ihre Gemeinden zu schützen.“ Sähe sich eine Mitgliedsgemeinde einem kaum lösbaren Engpass ausgesetzt, „würden wir im Bedarfsfall eng zusammenstehen – wir lassen niemanden fallen“, versichert Hudalla.

js

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