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Vorstoß für die Jugend

Neues Gremium Vorstoß für die Jugend

Die Jugendarbeit soll nach dem Willen der CDU in der Samtgemeinde Rodenberg mit einem ähnlichen Gremium beflügelt werden, wie in der Samtgemeinde Nenndorf. Bislang waren alle Vorstöße dieser Art gescheitert. Patricia Kasper hat im Namen ihrer Fraktion dazu nun einen neuen Antrag gestellt.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Rodenberg. Vom Jugendparlament über die Suche nach einem Jugendraum bis hin zur 2015 ausgelaufenen Jugendpflegerstelle blieb alles auf diesem Sektor Stückwerk. Das Thema war in der vergangenen Woche auch kurz im zuständigen Fachausschuss zur Sprache gekommen.

Eine der Sitzungsteilnehmerin, CDU-Amtsverbandsvorsitzende Patricia Kasper, hat nun einen Antrag im Namen der Christdemokraten gestellt, nochmals einen Vorstoß zu wagen. In den politischen Gremien sitzen dem Schreiben zufolge zu wenige junge Mandatsträger, als dass die Wünsche der jungen Menschen tatsächlich bekannt sein können. Dies möge sich ändern.

Erstes Projekt: Skatepark

Dass die CDU dabei den Blick auf die Nachbarsamtgemeinde richtet, bleibt nicht verborgen. Dort hat Verwaltungschef Mike Schmidt im vergangenen Jahr erfolgreich einen Jugendbeirat installiert, der derzeit an seinem ersten Projekt – einem Skatepark – arbeitet. Den Begriff Jugendbeirat verwendet Kasper, die im Nenndorfer Rathaus angestellt ist, zwar nicht, doch sie schreibt von einer Gruppe, die sich aus maximal zehn Mitgliedern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zusammensetzen sollte. Dies ist auch die Altersspanne des Nenndorfer Beirats.

Ein Ratsmitglied soll das Gremium bei der Arbeit unterstützen. Die Verwaltung möge alle Einwohner im entsprechenden Alter zu einer Informationsveranstaltung einladen. Danach könne gewählt werden, wobei Kasper vorschlägt, das Prozedere nicht allzu förmlich zu gestalten. Das Gremium könne sich nach seiner Bildung dann mit Themen befassen, die die Jugend im Besonderen befassen. WLAN, Verkehrsanbindung, Treffpunkte und auch Wünsche an die Politik werden in dem CDU-Antrag genannt.

Arbeitsgruppen als Alternative

Sollte die Bildung einer solchen Gruppe abgelehnt werden, wird in dem Schreiben gleich ein weiterer Vorschlag unterbreitet: Jugendliche aus der Samtgemeinde könnten zu einem Projekttag eingeladen werden, und dabei in Arbeitsgruppen über die Themen diskutieren, die sie in Bezug auf ihre nähere Umgebung interessant finden.

Die Jugendarbeit in der Samtgemeinde Rodenberg leidet im Prinzip an zwei Dingen. Es gibt einerseits keinen zentralen Treffpunkt für junge Menschen. Nenndorf hat im Unterschied zu Rodenberg ein Jugendzentrum. Die Bildung einer ebenbürtigen Stätte wird vom zweiten Problem behindert: Mit Lauenau und Rodenberg gibt es zwei Zentren, und die Standortwahl zwischen beiden ist reichlich schwierig – Lauenau ist zentraler, Rodenberg ist größer. gus

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