Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
WGSR will mehr Bürgernähe

Anbindung ans Klinikum und Sprechstunde vor Ort WGSR will mehr Bürgernähe

 Als das vordringlichste Thema auf Ebene der Samtgemeinde hat die Wählergemeinschaft Samtgemeinde Rodenberg (WGSR) die Anbindung ans Klinikum in Vehlen ausgemacht. Im Wahlkampf will die Gruppe zudem auf Schule, Tourismus und Bürgernähe setzen.

Voriger Artikel
Sitz bricht bei Trauerfeier
Nächster Artikel
Löffler übernimmt das Kommando
Quelle: SN

Samtgemeinde Rodenberg.  Für den Transport zum Klinikum könnte nach Ansicht der WGSR das Anruftaxi genutzt werden. Allerdings dann zu einem Festpreis, der sich an den Tarifen orientiert, die die Passagiere für Fahrten nach Stadthagen oder Bad Münder zahlen. Auch ein Bürgerbussystem könnte eingeführt werden, doch dazu benötigt die Samtgemeinde ehrenamtliche Fahrer.

 „Wir müssen den Bürgern garantieren, dass sie zum Klinikum kommen“, betont Ralf Sassmann, Sprecher der WGSR im aktuellen Samtgemeinderat. Und weil der Notarzt bald nicht mehr aus Stadthagen, sondern aus Vehlen kommt – je nach Einsatzort auch noch aus Bad Münder –, soll ein Notarztfahrzeug in der Samtgemeinde Rodenberg stationiert werden. Und zwar idealerweise bei der DRK-Wache in Rodenberg.

 In Sachen Bürgernähe hat die WGSR ein ganz neues Projekt anzubieten: Bürgersprechstunden für ältere Menschen in den Dorfgemeinschaftshäusern der Mitgliedsgemeinden. Einmal pro Woche könnten Verwaltungskräfte dort für zwei Stunden sitzen, um Auskünfte zu erteilen und beim Ausfüllen von Formularen zu assistieren. Sollte sich herausstellen, dass solch ein Angebot nicht wahrgenommen wird, wäre es ein Leichtes, dieses wieder einzustampfen. „Aber“, so Sassmann, „einen Versuch ist es wert.“

 In der Schulpolitik ist der WGSR daran gelegen, Druck auf den Landkreis auszuüben, um zwei Projekte zu realisieren: die Sanierung des Grundschulhofs in Rodenberg und die Einrichtung einer Oberstufe an der IGS.

 Ein weiteres Wahlziel, dass die Gruppe verfolgt, ist das Erstellen eines Gesamtkonzepts für die Kinderbetreuung. Dabei sei auch der Waldkindergarten einzubeziehen. Des Weiteren wäre eine Ferienbetreuung für Schulkinder eine denkbare Neuerung. Wo solch ein Angebot angesiedelt wird, solle sich aus dem Gesamtkonzept ergeben.

 Ebenfalls einen Plan für die ganze Samtgemeinde soll es im Bereich Tourismus geben. Wenn alle Orte mitziehen, könne es gelingen, mehr Tagesgäste anzulocken.

 

 Beim Thema Windkraft steht für die WGSR außer Frage: Diese Form der Energiegewinnung darf nur dort betrieben werden, wo sie mit dem Landschaftsschutz in Einklang zu bringen ist. In der Samtgemeinde Rodenberg sei daher kein Platz für weitere Windräder.  gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg