Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Wege unterm Messer

Sanierung im Forst Wege unterm Messer

In der Revierförsterei Lauenau des Forstamtes Saupark sind derzeit umfangreiche Wegebaumaßnahmen im Gang. Betroffen sind der Heisterburgweg, der sogenannte Schokoladenweg und die Lange Bahn. Auf einer Länge von sechs Kilometern wird an den Forstwegen eine neue Deckschicht eingebaut.

Voriger Artikel
Kritik an Finanzen und Politikstil
Nächster Artikel
Wirtschaftsschau kostet 80000 Euro

Einige Wege im Deister befinden sich derzeit in Reparatur.

Quelle: pr

Samtgemeinde Rodenberg. Soweit äußerte sich Pressesprecher Joachim Hansmann. Wer derzeit von der Mooshütte aus in Richtung Kreuzbuche wandert, ist auf einer dieser Strecken unterwegs. Auch der Weg von Bantorf hoch zum Kammweg gehört zu den Strecken, die das Forstamt saniert.

An diesen Wegen hatten sich zuvor tiefe Fahrrinnen und Schlaglöcher gebildet. Zur Vorbereitung des Deckschichteinbaus wurden die Wege mit einem Grader und einer Walze bearbeitet. Diese Maschinen haben die Wege gewissermaßen geglättet. Auch die Bankette wurden neu befestigt, weil sie stellenweise abgesackt waren.

„In mehreren Arbeitsdurchgängen wurde abgelagertes, organisches Material aus den bergseitigen Gräben entfernt und auf der gegenüberliegenden Seite abgelagert“, so Hansmann. In einem zweiten Schritt soll nun ein Mobilbagger überschüssiges Material abtragen, es im angrenzenden Gelände verteilen und an die Geländeoberfläche anpassen.

Arbeiten bis Ende Juni

Später wird dann neuer Schotter aufgetragen, sodass die Wegoberflächen wieder so beschaffen sind wie vor der Sanierung – nur ohne Spurrinnen und Schlaglöcher. Als Wegebaumaterial wird „ortsnahes und landschaftsangepasstes Kalkmineralgemisch“ verwendet. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis zum 23. Juni abgeschlossen.

Die Wege sind im Zeitraum der Bebauung, insbesondere während der Materialtransporte und des Materialeinbaus, nicht oder nur eingeschränkt befahrbar. Forstamtsleiter Christian Boele-Keimer weist darauf hin, dass solche Instandsetzungsmaßnahmen in längeren Abständen erforderlich sind, um die Wege zu erhalten.

„Etwa alle zehn Jahre ist eine solche Maßnahme notwendig, damit die Wege auch weiterhin der Holzabfuhr und der Erholungsnutzung dienen können. Der erste Eindruck und möglicherweise auch die Jahreszeit werden manchem Waldbesucher gewöhnungsbedürftig erscheinen“, so Boele-Keimer. Leider sei das Zeitfenster für diese Arbeiten jedoch sehr klein. Im Hochsommer ist es zu trocken, im Herbst und Winter zu nass für Wegebau. „Da aber jedes Jahr nur ein sehr kleiner Teil der Wege des Forstamtes instandgesetzt wird, werden sich die kurzfristig negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Natur in engen Grenzen halten“, meint der Forstamtsleiter.

Bei der Auswahl der zu sanierenden Strecken geht die Behörde nach Dringlichkeit vor. Die Bedeutung der Wege für die Forstwirtschaft spiele die wichtigste Rolle, doch auch die Belange der Wanderer werden berücksichtigt. „Das ist eine Mischkalkulation“, sagt Hansmann. Derzeit ist auch der Weg aus Richtung Altenhagen II zur Wallmannhütte in einem ausgesprochen schlechten Zustand. Dieser zählt jedoch nicht zum Sanierungsbereich.  gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg