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Samtgemeinde Rodenberg Weitere Schritte einleiten

Der Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr der Samtgemeinde Rodenberg hat am Dienstagabend dafür votiert, die Planung von Touristenradwegen in der Kommune vorantreiben zu lassen. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, weitere Schritte einzuleiten und mögliche Ansprechpartner zu kontaktieren.

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Quelle: dpa

Samtgemeinde Rodenberg. Karsten Dohmeyer (Grüne) erläuterte den zugehörigen Antrag der Gruppe Grüne/Aktive Demokraten. Er stamme aus der Samtgemeinde Hoya, wo ein ähnlicher Weg ausgewiesen worden sei, der anfangs belächelt, später aber überraschend gut frequentiert worden sei. „Wir haben hier mehr Schlösser“, so Dohmeyer. Und bessere Tourismusförderung täte der Samtgemeinde gut. Er plädierte für einen Ideenwettbewerb zu der Themenroute.
Verwaltungsmitarbeiter Ingo Heuser hatte bereits ein Angebot aus Hannover eingeholt. Das betreffende Unternehmen schlug ein Netz mehrerer Teilstrecken vor. Es sollten demnach Angebote für Familien mit Kindern, für ältere Menschen und auch für sportlich fitte Radfahrer geschaffen werden. Eine Route nach Hülsede, eine Strecke um Apelern und Pohle und eine, die Lauenau und Rodenberg beinhaltet, waren Teil des Vorschlags. Wer Lust habe, könne auch die ganze Runde mit allen drei Teilstrecken abradeln.
Laut dem vorliegenden Angebot ist es sinnvoll, die Radtouren der Samtgemeinde mit denen in der näheren Umgebung zu vernetzen. Mehrere Rastplätze sollte es ebenso geben. Die Beschilderung würde 7500 Euro kosten. Außerdem wurde in dem Ausschuss angeregt, auch eine Feldwegverbindung zwischen Hülsede und Pohle auszuweisen, weil dort sonst nur der wenig attraktive Weg entlang der Kreisstraße bestünde. Themenradwege sollen nicht auf Autostraßen verlaufen.
Wolfgang Kölling (SPD) erinnerte an die bereits diskutierte Planung eines Radwegs zwischen Pohle und Hülsede. Verwaltungsmitarbeiter Günther Wehrhahn sagte, dass das Vorhaben an Grundstücksverhandlungen gescheitert war.
Heuser strich heraus, dass bereits etliche Fahrradwege bestehen. Daher könnte es ausreichen, die Attraktionen der Samtgemeinde ganz simpel auszuschildern. Und wo es steil werde, genüge ein entsprechender Hinweis. Heinrich Laufmöller (SPD) wünschte sich, dass mögliche Prospekte zu den Radstrecken im Design an jene der Schaumburger Landschaft angelehnt werden. Generell wäre eine Zusammenarbeit mit der Landschaft und deren Geldgebern ratsam. Dies hielt auch Wehrhahn für einen guten Ansatz. Eine Tour „Barone und Fabrikanten“ bietet sich in der Samtgemeinde thematisch an, so Laufmöller.
Einstimmig forderten die Ausschussmitglieder die Verwaltung auf, weitere Einzelheiten zu dem Thema vorzubereiten. In der nächsten Sitzung sollen die Ergebnisse vorgetragen werden.  gus

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