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Auhagen 100 000 Euro für Verschwenkung am Ortsausgang?
Schaumburg Seeprovinz Auhagen 100 000 Euro für Verschwenkung am Ortsausgang?
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17:03 08.11.2012
Die Gemeinde Auhagen ist bemüht, die Kosten rund um den Ausbau der Ortsdurchfahrt, der Landesstraße 445, in Grenzen zu halten. Quelle: jpw
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Auhagen (jpw).  Für die Gemeinde dreht es sich nach den Worten von Bürgermeister Kurt Blume darum, die Gesamtkosten in für den schmalen Etat tragbaren Grenzen zu halten.
Nach seinen Angaben hat ihm das Straßenbauamt Hameln eröffnet, dass für den Einbau der von der Gemeinde gewünschte Verschwenkung zur Tempominderung für die Autofahrer am  Ortsausgang in Richtung Sachsenhagen nicht nur 50 000 Euro zu zahlen seien, sondern für den künftigen Unterhalt noch einmal 50 000 Euro dazukommen würden.

„Jetzt weiß ich auch nicht, ob der Rat sich damit einverstanden erklären wird, 100 000 Euro zu bezahlen“, meinte Blume, der einräumte, sich selbst bei diesem Thema nicht sicher zu sein.

Ein finanziell großes Unterfangen bedeutet es für die Gemeinde, den komplett maroden Regenwasserkanal unter der Landesstraße erneuern zu müssen. Da dieses den größeren Teil der notwendigen Arbeiten darstellt, muss die kleine Gemeindeverwaltung auch gleich Planung und  Ausschreibung für die Erneuerung der Fahrbahn übernehmen, die das Land Niedersachsen - vertreten durch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - erneuern will.

Dazu kommt offenbar, dass das Land Baurisiken, die sich aus dem „schlechten Untergrund“ (Blume) ergeben, auf die Gemeinde abwälzen will. Deshalb lässt der Bürgermeister gerade die Variante prüfen, ob die neue Kanalisation in den Seitenräumen, also unterhalb der Fuß- und Radwege verlegt werden kann.
Überdies sei Blume mitgeteilt worden, dass nicht nur die Flutgrabenbrücke erneuert wird, sondern auch an der Auebrücke gearbeitet werden soll.

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