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Auhagen 50 Prozent weniger Ocker
Schaumburg Seeprovinz Auhagen 50 Prozent weniger Ocker
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00:25 16.02.2015
Quelle: pr.
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Auhagen. Das hat Bernd Hugo, Leiter des Amtes für Kreisstraßen, Wasser- und Abfallwirtschaft mitgeteilt.

Am Graben mit dem austretenden Schachtwasser, der schließlich in die Südaue mündet, sind im vergangenen Jahr sechs Teiche und zwei Schächte gebaut worden. Mit Absperrschiebern wird der Wasserzulauf so gesteuert, dass der Eisenschlamm aus dem vollen Becken herausgebaggert und auf der unmittelbar angrenzenden Fläche abgelagert werden kann.

Zur Unterhaltung und Reinigung ist eine Wegefläche sowie eine Mulde zur westlichen Feldseite angelegt worden. Eine Rohrleitung gewährleistet die Teichreinigung in zwei Abschnitten. Der Landkreis Schaumburg beprobt die Anlage regelmäßig.

90 Prozent der Kosten von rund 103 000 Euro übernahm das Land Niedersachsen, den Rest teilten sich zu gleichen Teilen der Unterhaltungsverband und die Gemeinde Auhagen.
Auhagens Bürgermeister Kurt Blume bestätigte, dass auch andere Kommunen mit Interesse auf die Erfahrungen aus Auhagen blicken. Als Beispiel nannte er die Stadt Barsinghausen, die als Bergbau-Altlast auch mit abgesoffenen Bergwerken und dem oftmals folgenden Eisenaustrag zu tun hat.

Das rostrote Wasser ist für Menschen nicht schädlich, verklebt aber bei Fischen die Kiemen.

Auch Hugo schloss nicht aus, die Erfahrungen aus der Auhäger Anlage an anderer Stelle nutzen zu können. Ungeeignet sei das Auhäger Modell jedenfalls für den wesentlich größeren Eisensulfid-Eintrag in die Gehle. jpw

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