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Auf ein Neues beim Pfingstbier

Aprés-Ski-Club lädt zur Blindverkostung ein Auf ein Neues beim Pfingstbier

Die wichtigste Frage vor dem Auhäger Pfingstbier und dem Sachsenhäger Schützenfest scheint geklärt: Die neue Biersorte des Festwirts steht so gut wie fest.

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 Damit die Tester aus Sachsenhagen und Auhagen die Biersorten nicht erkennen: Frank Hansen, Chef des Aprés-Ski-Clubs, enthüllt das Siegerbier.

Quelle: jpw

Auhagen. 25 Vertreter von Auhäger Vereinen und Sachsenhäger Repräsentanten der Schützenfest-Szene haben bei einer gemeinsamen Blind-Verkostung unter sechs Biersorten im Auhäger MTV-Clubheim eine – für viele Anwesenden in der Deutlichkeit überraschende – Vorentscheidung getroffen. Die Nachfolge der insolventen Schaumburger Brauerei als Lieferant für die beiden Feste soll die Privatbrauerei Ernst Barre in Minden-Lübbecke antreten.

 Die Idee zu der gemeinsamen Verkostung entstand unter den turnusgemäßen Veranstaltern des dreitägigen Auhäger Traditionsfestes. Allen voran der Après-Ski-Club, der das Pfingstbier in diesem Jahr ausrichtet, machte sich für diese Variante stark.

 Auch hochrangige Vertreter aus der Sachsenhäger Schützenfest-Hierarchie – mit den Auhägern durch eine gemeinsame Festwirtin verbunden – hatten sich zur Bierprobe eingefunden. Mit dabei auch drei Mitglieder der Dorfjugend Wölpinghausen. „Unser Land – unser Bier“, das sei nun nicht mehr, bedauerte Lars Engelking, der Adjutant von Sachsenhagens Schützenfest-Major Reinhard Geisler. „Wir haben das doch früher immer verkörpert.“

 Überhaupt soll nach Auffassung von Frank Hansen, der aufseiten des Aprés-Ski-Clubs die Bierprobe organisierte, zwischen Auhagen und Sachsenhagen künftig viel mehr gemeinsam gehen. „Wir sind freundschaftlich verbunden“, sagte er. Das sei sicherlich nicht immer so gewesen.

 Für die sechs Sorten, darunter bundesweit bekannte Biere, hatten die Organisatoren einen Fragebogen vorbereitet, auf dem die Biere – dargereicht zur Probe jeweils in halb gefüllten 0,2-Liter-Gläsern – bewertet werden sollten. Dazu ließ die Geschäftsführerin der Festwirtin, Andrea Jünke von der der M. Meyer GmbH, ein deftiges Frühstück servieren.

 Als die Fragebögen schließlich ausgezählt waren, gab es eine Überraschung: Das Bier aus Minden-Lübbecke lag mit mehr als 40 Prozent der Stimmen deutlich vor einem Bier aus Peine mit knapp über 20 Prozent, sodass es viele verblüffte Gesichter gab, weil viele Verkoster renommierte Marken eher vorne erwartet hatten.

 Stimmt in Sachsenhagen das städtische Festkomitee noch zu, werden die dortigen Veranstalter und die Pfingstbier-Ausrichter in Auhagen in Verhandlungen mit der Brauerei treten.

 Der neue Vorsitzende des Après-Ski-Clubs, Kolja Brockmann, erläuterte zusammen mit seinen Vorstandskollegen die Neuerungen des diesjährigen Pfingstbieres. So wird es unter anderem bereits am Freitag eine Girlanden-Party geben. Erstmals soll in einer Zeremonie vor dem Backhaus eine Auhäger Fahne übergeben und von den Vereinen gemeinsam ins Zelt getragen werden. Sonntags wird es künftig wieder einen Gottesdienst geben und auch musikalisch legen die Veranstalter ordentlich zu. So treten zum Katerfrühstück, für das der Kartenvorverkauf eröffnet wurde, die Original-Pfingstbier-Musikanten und die „Grünen Jungs“ aus Kulmbach gemeinsam auf. jpw

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