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Auhagen Auhäger sehen Fusionspläne entspannt
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Auhäger sehen Fusionspläne entspannt
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00:26 26.03.2018
AUHAGEN

„Es wäre falsch, zum jetzigen Zeitpunkt Gespräche zu verhindern“, meinte der stellvertretende Bürgermeister Heiko Monden (SPD). Für ihn beginnt der Einstieg in das Thema erst, wenn Zahlen und Fakten auf dem Tisch lägen. Auch Tobias Franke (CDU) sagte: „Ich höre mir doch erst mal an, was andere zu sagen haben.“

Keine Beschränkung soll es nach Ansicht der Ratsmitglieder auch in der Auswahl der Kommunen geben, mit denen erste Gespräche geführt werden. Monden machte vorab deutlich, dass er auch viele Bedenken teilen könne, andererseits sollten die einzelnen Mitgliedsgemeinden sogar gestärkt werden. Über all dieses müsste aber auf der Basis von Fakten gesprochen werden: „Mit Befindlichkeiten anzufangen, ist der falsche Weg.“

Besorgter Blick in die Zukunft

Spitz reagierte Monden auf Äußerungen aus der Hagenburger Kommunalpolitik. Dort sei moniert worden, dass in einer Samtgemeinde Nordschaumburg rund 50 Prozent der Einwohner aus der Samtgemeinde Nenndorf kommen würden. „Die Hagenburger vergessen dabei, dass wir Auhäger auch seit Jahrzehnten in einer Samtgemeinde leben, in der 50 Prozent der Einwohner aus Hagenburg kommen.“

Besorgt äußerte sich der ehemalige Pastor Josef Kalkusch, der als Besucher der Sitzung anwesend war, darüber, dass nach seiner Ansicht bei dem Thema „die Bürger sich nicht mitgenommen fühlen könnten“. Auch Ebba Henke-Reuther machte deutlich, dass sie aufgrund des ersten Zeitungsartikels Unbehagen verspürt habe.

Bürgermeister Kurt Blume (SPD) unterstrich daraufhin, dass er keinen Handlungsdruck sehe: „Wir haben Zeit.“ Sobald die notwendigen Zahlen und Fakten auf dem Tisch lägen, wolle er eine Bürgerversammlung einberufen und rundherum informieren. jpw