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Auhagen will eine Million Euro

Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“ Auhagen will eine Million Euro

Die Gemeinde Auhagen bemüht sich um Aufnahme in den Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Auhäger Rat bei seiner Sitzung am Montagabend. Die Gemeinde hofft auf eine Fördersumme in Höhe von einer Million Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren.

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Quelle: dpa

Auhagen. Der entsprechende Antrag soll so schnell wie möglich gestellt werden. Zuvor informierte Jan Krebs, Masterplankoordinator Klimaschutzagentur Weserbergland, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dorian Maerten und Horst Roch von der Leiststelle Klimaschutz des Landkreises Schaumburg über das Projekt. Die Experten erläuterten die Vorteile des Konzepts unter anderem anhand von Beispielen aus anderen Orten. Die drei Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg gehören zu bundesweit 22 Masterplankommunen, die in diesem Zusammenhang besondere Förderungsmöglichkeiten haben.

Die Ziele des Plans bestehen darin, die CO2-Emissionen um 95 Prozent und den Energieverbrauch um 50 Prozent zu reduzieren. Der Masterplan soll sich verstärkt mit einer nachhaltigen Entwicklung des Weserberglands beschäftigen, um die Region insgesamt attraktiver und leistungsfähiger zu machen. Krebs: „Er wird Türöffner sein für weitere Projekte und Fördermittel, die die Region voranbringen.“

Anreiz für Familien

Die dann zur Verfügung stehenden Gelder sollen auch für Gemeinden wie Auhagen eingesetzt werden, die – wie viele andere Orte auch – mit Wegzügen zu kämpfen haben. „Gerade die kleinen Gemeinden sind vielfach von Abwanderung betroffen, hiermit können Leerstände einhergehen“, sagte Bürgermeister Kurt Blume. Gefördert werden könnten Sanierungen sowohl von kommunalen Liegenschaften als auch von privaten Gebäuden. Ein Anreiz für Familien, im Ort zu bleiben. Der Anteil von Neubauten müsse immer unter 50 Prozent liegen. Aus Sicht der Ratsmitglieder gebe es in Auhagen genug Möglichkeiten, das Geld zu investieren.

„Solche Maßnahmen könnten beispielsweise für Düdinghausen zum Tragen kommen“, meinte der SPD-Vorsitzende Heiko Monden. Es sei Aufgabe der jeweiligen Kommune, Vorschläge für das Fördergebiet zu machen. Diese werden dann von der Klimaagentur Weserbergland geprüft. Maerten: „Wir wollen sehen, dass hinter einem Vorschlag ein tragfähiges Konzept steht.“ ano

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