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Blume für zwölfte Amtszeit nicht abgeneigt

Der ewige Blume? Blume für zwölfte Amtszeit nicht abgeneigt

Wer wissen will, was in der Gemeinde Auhagen kommunalpolitisch vor sich geht, der muss Kurt Blume fragen. Seit Ewigkeiten ist Blume Bürgermeister und Gemeindedirektor im Hagenhufendorf – und es könnte sein, dass das mittlerweile 44. Jahr seiner Amtszeit nicht das letzte sein wird. Sofern seine Gesundheit mitspielt, die Partei und die Wähler mitmachen.

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Auhagen (jpw). Der Sozialdemokrat hat am Zweiten Weihnachtstag des gerade vergangenen Jahres seinen 80. Geburtstag gefeiert. Von Amtsmüdigkeit ist bei Blume jedoch nichts zu spüren. Auf Nachfrage nach seiner politischen Zukunft mit Blick auf die Kommunalwahlen positioniert er sich klar: „Wenn die Gesundheit weiter mitspielt“, werde er wohl zur Kommunalwahl im September noch einmal antreten, schränkt aber gleichzeitig mit Blick auf seine eigene Fraktion ein, dass er, falls „jemand auf den Job heiß“ sei, gerne Platz machen wolle.
Blumes Sozialdemokraten verfügen zwar im Rat über eine komfortable Mehrheit von vier Stimmen gegenüber der CDU, doch sind sie personell nicht gerade auf Rosen gebettet. Die Suche nach weiteren Kandidaten läuft bereits. Mit festen sieben bis neun Bewerbern auf der Liste rechnet Blume zur Kommunalwahl. Vor einigen Jahren übernahm er mangels ambitionierten Nachwuchses auch wieder den SPD-Parteivorsitz in Auhagen.
Sollte Kurt Blume nach der Kommunalwahl im Herbst vom Wähler in den Rat und von dessen Mehrheit für eine zwölfte Amtszeit gewählt werden, so hat er doch eines schon angekündigt: Das Amt des Gemeindedirektors, also die Verwaltung der Gemeinde, würde er – wie in den anderen Mitgliedsgemeinden üblich – abgeben.
Der Rat pflegt seine Traditionen: Die Dorfbereisung steht für die Mitglieder des Auhäger Rates – und Einwohner – traditionell am Anfang des Jahres auf der Tagesordnung. In diesem Jahr brechen die Kommunalpolitiker beider Fraktionen am Sonnabend, 23. Januar, um 9.30 Uhr am Pavillon in Düdinghausen auf. „Wir haben nicht so viel auf dem Plan“, sagte Blume. Allerdings ergibt sich einiges auch erst unterwegs. Fest steht, dass sich die Ratsmitglieder unter anderem die neu gefasste Gosse in der Wiesenstraße in Düdinghausen anschauen werden, sowie das kleine Baugebiet „Auf der Dahne“ in Düdinghausen.
Das Jahr scheint kommunalpolitisch eher ruhig zu werden. Der Haushalt ist von den Eigenleistungen der Gemeinde zum Ausbau der Ortsdurchfahrt gekennzeichnet. Als Baumaßnahme steht nur die Anlage des Seitenstreifens im Lindenweg an. Für den zweiten Teil der öffentlichen Ratssitzung öffnet zum ersten Mal der neue Pächter des „Morgensterns“ das Lokal.

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