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Auhagen Blume wartet auf Antwort
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Blume wartet auf Antwort
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09:35 29.10.2018
Symbolbild Quelle: Archiv
Auhagen

Bürgermeister Kurt Blume sieht nun die Klosterkammer, in deren Besitz sich dieses befindet, am Zug. Dafür habe man zwei Wiesen im Gemeindegebiet als Tausch angeboten, so der SPD-Politiker. Diese seien mit jeweils etwa 4500 Quadratmetern wesentlich größer als das rund 3300 Quadratmeter umfassende Areal der Klosterkammer. Neben einem reinen Tauschgeschäft bestehe auch die Möglichkeit einer zusätzlichen finanziellen Leistung, so Blume. Zum aktuellen Zeitpunkt gebe es freilich noch keine klare Tendenz.

Das Becken sollte laut Blume unter anderem deshalb in direkter Nähe des Neubaugebiets liegen, da die Gemeinde teilweise eine komplizierte Topografie habe: „Wir haben an einigen Stellen erhebliches Gefälle. Wenn das Becken in größerer Entfernung errichtet würde, müssten wir etwa zusätzliche Leitungen verlegen.“

„Wir brauchen so schnell wie möglich eine Antwort“

Dass es von Seiten der Klosterkammer noch keine Antwort gebe, könne unter anderem an der Größe der Einrichtung und damit einhergehend eher langsamen Entscheidungsprozessen liegen, so der Bürgermeister, der aber auf eine Entscheidung drängt: „Wir brauchen so schnell wie möglich eine Antwort.“

Das Regenrückhaltebecken soll als Ausgleich für die Flächen dienen, die bei der anstehenden Baumaßnahme verloren gehen. Ein derartiges Becken sollte möglichst naturnah gestaltet sein, Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bieten. Neben der wichtigen Rolle, die solche Becken für die Natur spielen, stellen sie zugleich häufig auch prägende Elemente im Erscheinungsbild des jeweiligen Ortes dar.

Vorbeugender Hochwasserschutz

Eine wichtige Funktion von Regenrückhaltebecken liegt außerdem darin, die anfallenden Niederschläge vorübergehend zu speichern. Die Rückhaltung von Regenwasser und dessen kontrollierte Weiterleitung dienen dem vorbeugenden Hochwasserschutz. Die Ableitung des Regenwassers von bebauten Flächen soll schon vor der Einleitung in ein Gewässer so stark gedrosselt werden, dass Wohnbebauung, Infrastruktur und Gewerbebetriebe der entsprechenden Gemeinde so gut wie möglich geschützt sind.

Von Andreas Ohler