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Die letzten Meter

Auhäger Ortsdurchfahrt Die letzten Meter

Auhagen: Am Mittwochmittag haben noch sieben Meter Pflasterstrecke vor den Bauhofmitarbeitern gelegen. Sieben von anfangs 700. Von der Auebrücke bis zum Ortsausgang hat der Bauhof der Samtgemeinde Sachsenhagen in Eigenregie den westlichen Bürgersteig an der Straße Auf dem Rähden saniert.

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Ulrich Reumke (von rechts) schaut auf die Hammerschläge: Jan Köpper und Oliver Stolze bauen die Gosse am Ende des Fußweges. 

Quelle: sk

Auhagen. Mit den Gehwegarbeiten endet eine vier Jahre währende Komplettsanierung der Auhäger Ortsdurchfahrt.

Nach vier Jahren kann nun der Verkehr wieder völlig ungehindert durch das Dorf rollen. Ohne Vollsperrung sei man ausgekommen, „bis auf zwei Tage, an denen die Straße neu asphaltiert wurde“, freut sich Bürgermeister Kurt Blume. 2013 begannen die Bauarbeiten. Der Regenwasserkanal wurde erneuert, ebenso der östliche Fuß- und Radweg sowie die Fahrbahn. Eine Million Euro kostete die gesamte Renovierung der Ortsdurchfahrt.

Mit 300.000 Euro für die Fußwege und den Radweg ist die Gemeinde Auhagen beteiligt. Kanal und Fahrbahn sind seit Langem fertig. Drei Winter nahm anschließend der westliche Gehweg in Anspruch. Das sei für viele Bürger nicht leicht verständlich, so Bauhofleiter Ulrich Reumke. Die Etappen-Taktik erkläre sich dadurch, dass die Bauhofmitarbeiter nur im Winter Zeit für eine solche Neuanlage haben. Im Sommer stehen unter anderem Asphaltarbeiten und Grünpflege auf dem Programm. „Wir sind kein Neubau-Bauhof“, so Reumke. Das alte Material des Fußweges wurde entfernt, der Weg 30 Zentimeter tief ausgekoffert.

Auflage für die Bauarbeiten längs der Landesstraße war jeweils die Anlage eines Notweges für die Fußgänger. Gelbe Baken bildeten eine ein Meter breite Passage neben dem neu entstehenden Bürgersteig. Allein für diesen Winter habe das 3500 Euro gekostet, so Reumke. Belegt ist der Bürgersteig mit Pflastersteinen in der Farbe Heidebraun. Hier hat sich ein kleines Dilemma ergeben. Für die letzten Meter reichten die Steine nicht, und die Sorte sei bundesweit derzeit nicht vorrätig, so Reumke. Eine Stadthäger Firma werde jedoch die passenden Steine fertigen. Bis dahin sorgt ein Mineralgemisch für sicheren Tritt.

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