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Drei Tage Ausnahmezustand

"Auhäger Pfingstbier" Drei Tage Ausnahmezustand

Zahllose Besucher, sowohl Einheimische als auch auswärtige Gäste, haben am Wochenende das „Auhäger Pfingstbier“ gefeiert. Hunderte Besucher trafen sich am Sonntag auf dem Festplatz an der Aue zum großen Rundmarsch durch den Ort. Doch auch an den anderen Festtagen war einiges los im Ort.

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Rundmarsch durch den Ort: Die Auhäger Vereine, Institutionen und Bürger präsentieren sich beim Pfingstbier in großer Einigkeit.

Quelle: tro

AUHAGEN. „Drei Tage Ausnahmezustand“, fasste Nicole Kruppa, Vorsitzende des MTV Auhagen, der die Organisation in diesem Jahr übernommen hatte, das Geschehen zusammen. Seit wann das „Auhäger Pfingstbier“ gefeiert wird, ist eine Frage für sich. „Die Veranstaltung ist schon sehr, sehr, sehr alt“, sagte Kruppa. „Es müssen schon mindestens 50 Jahre sein.“ Tatsächlich reichen die Wurzeln aber wohl deutlich weiter zurück. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts belieferte der Sachsenhäger Pastor, damals Inhaber der Braurechte, das Fest, wie Josef Kalkusch vor einigen Jahren in einem Gemeindebrief schrieb. Wie auch immer, an seinem Charakter als Fest für die ganze Gemeinde hat sich in der langen Zeit nichts geändert.

Sich und den Ort repräsentieren

Das wurde spätestens am Sonntag deutlich: Hunderte Auhäger und auswärtige Gäste trafen sich auf dem Festplatz an der Aue zum großen Rundmarsch durch den Ort. Ob Schützen-, Sport- oder Gesangsverein, Kindergarten, Feuerwehr oder Dorfjugend – sie alle nutzten die Gelegenheit, um sich der Öffentlichkeit zu zeigen. Denn auch das ist letztlich ein wichtiger Bestandteil des „Auhäger Pfingstbiers“. „Es ist einfach eine tolle Möglichkeit, sich selbst und den Ort zu repräsentieren“, sagte Kruppa.

„Es ist beachtlich, dass die drei Tage hier voller Aktionen sind – und jeder Tag stark frequentiert.“ Denn mit seinen gut 1300 Einwohnern sei Auhagen eigentlich gar nicht so groß. Doch leisteten die Vereine jedes Jahr wieder einen enormen Aufwand, lobte Kruppa. „Das geht nur, wenn alle mithelfen und an einem Strang ziehen“, betonte die Vorsitzende: seien es die Erwachsenen bei der Organisation, die Jugendlichen bei der Betreuung des Kindernachmittags mit zahlreichen Spielstationen oder die Senioren beim Backen zahlreicher Kuchen für die Kaffeetafel. tro

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