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Umgestaltung der Grabanlagen Ein anderes Bild bieten

Zwischen den Gräbern auf dem Auhäger Friedhof und der benachbarten Hecke sollen künftig mindestens zwei Meter Abstand liegen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, müssen aber noch Gespräche mit den Eigentümern landwirtschaftlicher Nebenflächen geführt werden.

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Die Thuja-Hecke, die den Friedhof begrenzt, ist mehr als 25 Jahre alt.

Quelle: sk

AUHAGEN. Der der Maßnahme zugrundeliegende Beschluss ist in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Sachsenhagen am 9. März gefasst worden. Im Hinblick auf seine Umsetzung bremst Frank Behrens, Leiter der Finanzabteilung bei der Samtgemeinde Sachsenhagen: „Wir müssen erst noch mit den Eigentümern der neben dem Friedhof gelegenen landwirtschaftlichen Flächen sprechen. Von deren Bereitschaft hängt es ab, ob wir diese Planungen fortführen können.“ Wenn die Besitzer der betreffenden Areale ihre Zustimmung verweigern, müsse man sich nach einem alternativen Konzept umsehen, so Behrens.

Hainbuchenhecke soll Thuja ersetzen

Im Rahmen der ins Auge gefassten Neugestaltung soll die derzeitige Thuja-Hecke durch eine Hainbuchenhecke ersetzt werden. Allerdings solle diese Umgestaltung nicht auf einmal erfolgen, sondern schrittweise vorgenommen werden. Ulrich Reumke, Leiter des Bauhofes bei der Samtgemeinde, äußert: „Die alte Hecke wird vorläufig noch stehen bleiben, während die neue daneben wächst.“ Im Hinblick auf ihre Pflege sei die neue Bepflanzung des Auhäger Friedhofes weitaus leichter zu handhaben als ihre bisherige, erläutert Reumke: „Die aktuelle Thuja-Hecke treibt von innen raus, lässt sich nicht zurückschneiden. Mit der neuen Hainbuchenhecke werden wir diese Probleme nicht mehr haben, können Trecker nutzen.“

Schnittgut fällt auf die Gräber

Eine gerade und mindestens zwei Meter breite Strecke – Reumke: „eine „Art Pflegestreifen“ – soll in Zukunft die Gräber auf dem Friedhof der Gemeinde von dem umliegenden Grün trennen. Auf diese Weise soll auch ein weiteres Problem, mit welchem der Bauhof derzeit zu kämpfen hat, der Vergangenheit angehören. Reumke zeigt an der Stelle auf: „Die Grabstätten grenzen im Moment teilweise unmittelbar an die Hecken. Schnittgut fällt von da aus auf die Gräber, wo es für uns danach sehr schwer zu entfernen ist.“ Die aktuelle Bepflanzungssituation kenne er bereits lange: „Als ich vor 25 Jahren hier angefangen habe, war die Thuja-Hecke bereits da. Ich denke, dass sie noch einige Jahre mehr auf dem Buckel hat. Die geplante Umgestaltung würde ein ganz anderes Bild bieten.“ ano

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