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Feuerwehrfusion steht bevor

Unausweichlicher Schritt Feuerwehrfusion steht bevor

Die letzte Jahresversammlung: Die vor 79 Jahren gegründete Ortsfeuerwehr Düdinghausen wird aller Voraussicht nach per Beschluss des Rates der Samtgemeinde Sachsenhagen in dieser Woche zum 1. Januar 2017 aufgelöst und mit der Ortsfeuerwehr Auhagen fusionieren.

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Stefan Brandes (links) bekommt die Anstecknadel von Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote.

Quelle: jpw

Düdinghausen. Trotzdem überwog wohl bei den Aktiven und fördernden Mitgliedern der Feuerwehr im Gerätehaus an der Wiesenstraße bei aller Abschiedsstimmung doch die Erkenntnis, mit der Feuerwehrfusion einen unausweichlichen Schritt gegangenen zu sein. Sein Wegzug habe den Prozess nur beschleunigt, „um zwei Jahre vielleicht“, meinte Ortsbrandmeister Torsten Brunke, dem erst ganz zum Schluss der Versammlung die Stimme versagte.
Der Prozess ist etwas, das Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier und auch Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote mit dem Begriff „demographischer Wandel“ belegten. Trotzdem bekamen die Düdinghäuser und Auhäger Feuerwehren viel Lob von allen Seiten für die „vorbildlichen Fusionsgespräche“.
Selbstverständlich findet auch Auhagens Ortsbrandmeister Heinz-Helmut Steege die fusionierte Feuerwehr in der Gemeinde, ohnehin seien Kinder- und Jugendfeuerwehr längst vereint.
Acht von elf Aktiven werden nach derzeitigem Stand in die Feuerwehr Auhagen-Düdinghausen wechseln. Der jetzige stellvertretende Ortsbrandmeister und zum Löschmeister beförderte Renato de Salvo könnte auch in der fusionierten Wehr bei der ersten, gemeinsamen Hauptversammlung Anfang Februar auf den Posten eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters gewählt werden. Genau wie der zum Oberfeuerwehrmann beförderte Gerätewart Axel Papenhausen ebenfalls zum stellvertretenden Gerätewart gekürt werden könnte.
Den Dank nahmen die Düdinghäuser Aktiven auch für die 2016 rund 250 Stunden geleisteter Dienstzeit entgegen; Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote zeichnete Stefan Brandes für 25-jährigen aktiven Dienst aus. 60 Jahre passiv gehören Heinrich Widdel und Wilhelm Meyer der Feuerwehr an. Günter Hahne bekam von Brunke ein Geschenk beim Übergang in die Altersabteilung für seine geleisteten Dienste.

jpw

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