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Auhagen Gemeinderat drückt „Pfingstbier-Preise“
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Gemeinderat drückt „Pfingstbier-Preise“
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18:57 21.04.2015
Quelle: pr.

Auhagen. Stattdessen wurden konkrete Beschlüsse gefasst und eine eingehende Befragung des Planungsbüros für die Ortsdurchfahrt angekündigt. Der Grund: Die Rechnungen fallen offenbar zu hoch aus.

„Wir werden uns noch über das Regionale Raumordnungsprogramm unterhalten“, versicherte Bürgermeister Kurt Blume (SPD) im Anschluss an die Ratssitzung. Auhagen ist kein Grundzentrum und deshalb sieht Blume Gesprächsbedarf – unter anderem darin, was künftige Bauleitlinien angeht.

Besprochen wurden im Rat die Ergebnisse aus der jüngsten Festausschusssitzung, speziell der Vertrag, den der Männergesangverein Concordia mit der Festwirtin Margret Meyer für das „Pfingstbier“ ausgehandelt hatte. Mit Mühe, so drückten sich der Bürgermeister aber auch der Festausschussvorsitzende Jürgen Hensel aus, habe sich der Verein noch einmal dazu entschlossen, das „Pfingstbier“ auszurichten.

Die Gemeinde habe den Daumen auf die Preise gelegt und der Verein habe nachverhandeln müssen. So seien heftige Preissteigerungen weitgehend vermieden worden. Zudem wurde beschlossen eine Ballfanganlage für den Kindergarten für 2600 Euro zu beschaffen, die zur Hälfte vom Förderverein mitfinanziert wird.

Unmut hat sich offenbar bei den Kommunalpolitikern über das Planungsbüro Kirchner aufgestaut. Noch sind nicht alle Rechnungen für den von der Gemeinde zu bezahlenden Anteil am Ausbau der Ortsdurchfahrt eingetroffen. Doch die Ratsmitglieder meinen zu erkennen, dass die Beträge zum Teil hoch über den vom Planungsbüro kalkulierten Summen liegen: „Wir wollen nicht nachher die Bösen sein“, meinte Maik Blume (SPD).

Deshalb wollen die Fraktionen zur nächsten Sitzung einen Vertreter des Planungsbüros einzuladen. jpw