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„Hier scheiden sich die Geister“

Auhagen / Finanzen „Hier scheiden sich die Geister“

Eigentlich ist der Ort Auhagen finanziell nicht auf Rosen gebettet. Trotzdem gelingt es bisher meist, zum Jahresende noch ein wenig Geld in der Kasse zu behalten.

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Mit dem „Auhäger Modell“ will die Gemeinde weiterhin erfolgreich sein.

Quelle: jpw

Auhagen. Auhagen (jpw). Fast jedes Mal spricht Bürgermeister Kurt Blume (SPD) in diesem Zu-sammenhang vom „Auhäger Modell“ und meint damit den Verkauf von Bauplätzen.

 Etwas „dazuverdienen“ für die Gemeindekasse, das steht für die Gemeinde Auhagen nicht im Vordergrund, wenn es um die Ansiedlung von Neubürgern in der Gemeinde geht.

 Aber für den Bürgermeister wäre es mit Blick auf die knappen Gemeindefinanzen ein angenehmer Nebeneffekt. Dazu hat die Gemeinde ein Modell entwickelt: Der Landwirt bekommt für seinen Grund und Boden den Ackerlandpreis, der dann auf 25 Euro aufgestockt wird, wenn ein Grundstück als Bauland verkauft wird.

 Seit zehn Jahren kostet ein Quadratmeter Bauland 55 Euro – mit Erschließung. Und es ist ein finanzielles Vabanque-Spiel für die kleine Gemeinde, die bei einer der jüngsten Erschließungen sogar zulegen musste: „Es kommt auf die Anzahl der verkauften Grundstücke an“, weiß Blume.

 Der Verkauf ist in den vergangenen Jahren – wie fast überall anders auch – nicht gerade auf Hochtouren gelaufen. Im vergangenen Jahr fand ein Baugrundstück einen Käufer, vor zwei Jahren gar keines und vor drei Jahren zwei, davor endete die Bauphase am Kastanienweg und Eichenweg.

 Die Anzahl verkaufter Grundstücke soll in den nächsten Jahren wieder steigen, auch um Auhagens Einwohnerzahl halbwegs konstant zu halten. Sieben Grundstücke sind nach Auskunft von Blume in Auhagen und sechs weitere in Düdinghausen im Bereich „Auf der Dahne“ zu haben.

 „Hier scheiden sich die Geister“, sagt Blume mit Blick auf den nahen Ballungsraum Wunstorf/Hannover, und die Lage seines Ortes ist für ihn noch ein kleiner Vorteil, wenngleich „der Trend, auf das Land zu ziehen“, gegenwärtig vorbei sei. „Aber, wer weiß, wann sich das wieder dreht.“

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