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Höhere Hundesteuer im zweiten Anlauf

Auhagen Höhere Hundesteuer im zweiten Anlauf

Der Rat der Gemeinde Auhagen hat in seiner letzten Sitzung dieses Jahres nun doch die Hundesteuersätze angehoben.

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Quelle: Symbolfoto

Auhagen. Während Tobias Franke (CDU) angesichts eines anderslautenden Ratsbeschlusses aus der jüngsten Sitzung von „ein bisschen Diktatur“ sprach, hielt ihm Erhard Grabowski (SPD) entgegen, dass die Mehrheit in der Demokratie regiere.

Ihre Mehrheit von sieben zu vier Stimmen hatte die SPD gegenüber der CDU, wie berichtet, dadurch eingebüßt, dass gleich fünf Ratsmitglieder nicht zu der damaligen Sitzung erscheinen konnten. So befanden sich die Christdemokraten nun unversehens mit ihrer Auffassung, die Hundesteuer nicht zu erhöhen, in der entscheidenden Mehrheit.

Dieses wollte aktuell die SPD-Fraktion vor allem mit Blick auf die Haushaltslage nicht so stehen lassen und stimmte mit Mehrheit dafür, den alten Beschluss aufzuheben. Zunächst hatte Bürgermeister Kurt Blume (SPD) die Überlegung ins Spiel gebracht, einfach einen neuen Beschluss zu fassen, da die CDU mit ihrer Mehrheit „nur die Vorlage abgelehnt“ habe. Frankes Groll, dass „man nun das Spielchen in jeder Sitzung wiederholen könne“, konterte dann schließlich sein Fraktionskollege Rolf Adam: „Dazu muss man aber erst einmal die Mehrheit haben.“

Nach dem formalen Hickhack stiegen die Kommunalpolitiker auch wieder inhaltlich ein. Die SPD beantragte, genau wie in der Stadt Sachsenhagen, auch vorbeugend 400 Euro für als „gefährlich“ klassifizierte Hunde in die Steuersatzung zu schreiben. „Dann hätte man wenigstens für diejenigen, die sich einen gefährlichen Hund anschaffen“, eine Handhabe, kommentierte Kurt Blume.

Künftig wird nun per Mehrheitsbeschluss von sechs SPD-Stimmen gegen vier CDU-Stimmen für den ersten Hund in Auhagen eine Steuer von 70 Euro jährlich fällig, der zweite Hund kostet 140 Euro, der dritte Hund kostet 200 Euro. jpw

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