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Auhagen Mehr als 100 tote Erdkröten in einem Graben entdeckt
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Mehr als 100 tote Erdkröten in einem Graben entdeckt
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06:17 29.03.2012
Unmittelbar hinter diesem Durchlass hat Hermann Schröder eine größere Anhäufung von Krötenkadavern gefunden. Quelle: Wiborg
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Auhagen (jpw)

Er entdeckte vom Durchlass an der Brücke am Waldeingang an und ein Stück grabenabwärts mehr als 100 tote Tiere.

 „Ich werde noch den Landkreis Schaumburg und auch die Wildtierstation informieren“, sagte Schröder, der den Graben in beide Richtungen abgelaufen war. Eine Vielzahl toter Tiere entdeckte er am Grabenrand erst unmittelbar am Durchlass. Nach seiner Ansicht könnten die Erdkröten versucht haben, noch aus dem Wasser zu flüchten.

 Schröder wollte einige Tiere auch dem Stationsleiter und Tierarzt der Wildtierstation, Florian Brandes, zur Untersuchung bringen.

 „Ich habe ein Speziallabor für Amphibien in Berlin empfohlen“, sagte Brandes wenig später auf Nachfrage. „Dort kann auch festgestellt werden, ob etwas mit dem Wasser nicht in Ordnung gewesen ist.“

 Über eine mögliche unnatürliche oder natürliche Todesursache sei ansonsten schwierig zu spekulieren, meinte Brandes. „Erdkröten leben nicht im Wasser“. Ob die Tiere bereits vor der Kälteperiode im warmen Januar gewandert und ertrunken und später bei einem höheren Wasserstand „rausgestrudelt“ worden seien, das vermochte der Veterinär nicht zu beantworten. Genaueren Aufschluss werde erst eine Untersuchung in dem Labor bringen.

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